Folge Dublins LGBTQ-Spuren mit einem lokalen Guide, startend in Temple Bar und vorbei an Ha’penny Bridge, Trinity College und mehr. Erfahre von Aktivist:innen und Ikonen an Orten wie dem GPO Witness History Centre und Abbey Theatre, bevor du im Dublin Castle endest. Überall spürst du den Stolz der Stadt – mal laut, mal leise.
Als Erstes fiel mir der Regenbogen-Aufkleber am Laternenpfahl vor Temple Bar auf – verblasst, aber hartnäckig, genau wie die Stadt selbst. Unsere Guide Aoife winkte uns mit ihrem bunten Schal und einem einladenden Lächeln zu. Ohne Umschweife erzählte sie, wo die erste Pride-Demo stattfand. Irgendwo in der Straße mischten Straßenmusiker Bowie mit traditionellen irischen Klängen – das passte einfach perfekt.
Wir überquerten die Ha’penny Bridge – irgendwie immer windiger als gedacht – und Aoife berichtete von Dr. Lydia Foy und ihrem Kampf um die Anerkennung des Geschlechts in Irland. Dabei wurde mir klar, wie frisch manche dieser Veränderungen sind; hier geht es nicht nur um alte Geschichte. Am GPO Witness History Centre hielt sie inne, während wir die Einschusslöcher im Stein betrachteten. „Einige der Revolutionäre waren auch queer“, flüsterte sie. Das hatte ich so nie gelernt.
Vor dem Abbey Theatre gab Aoife eine Passage aus Panti Bliss’ „Noble Call“-Rede zum Besten – ihre Stimme brach leicht, und ich glaube, jeder spürte das. Später am Trinity College eilten Studenten an uns vorbei, vertieft in ihre Welten, während wir unter dem alten Torbogen über schwule Alumni sprachen, die die irische Kultur prägten (ich stellte mir vor, wie sie heimlich im The George ein Pint tranken). Meine Füße waren inzwischen müde, doch ich wollte keinen Moment verpassen.
Zum Schluss standen wir in den steinernen Mauern von Dublin Castle, während Sonnenstrahlen durch die Wolken blitzten. Jemand fragte nach der Ehegleichheit, und Aoife lächelte nur: „Wir schreiben noch Geschichte.“ Ich denke immer wieder an diesen Spaziergang zurück: Jede Straße erzählte ihre eigene Geschichte, verborgen unter dem Lärm und Verkehr, wartend darauf, entdeckt zu werden.
Die Tour führt zu mehreren zentralen Orten in Dublin und dauert zu Fuß etwa 2–3 Stunden.
Ja, alle Wege sind rollstuhlgerecht, und in der Nähe gibt es passende Transportmöglichkeiten.
Die Tour beginnt mitten im Temple Bar Viertel in Dublin.
Der Fokus liegt auf Außenstopps und Geschichten; Eintrittsgelder sind für diese Route nicht nötig.
Ein national zertifizierter lokaler Guide begleitet jede Gruppe durch Dublins queere Geschichte.
Ja, Babys und kleine Kinder können im Kinderwagen mitgenommen werden.
Du besuchst Temple Bar, Ha’penny Bridge, GPO Witness History Centre, Abbey Theatre, Trinity College, den River Liffey und endest am Dublin Castle.
Dein Tag umfasst eine geführte Entdeckung queerer Geschichte im Herzen Dublins mit einem national zertifizierten Guide; alle Wege sind rollstuhlgerecht, Kinderwagen und Assistenztiere sind willkommen – Treffpunkt ist Temple Bar, von wo aus ihr gemeinsam zu Fuß startet.


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