Du spazierst mit einem lokalen Guide über die geschichtsträchtigen Wege von Trinity, siehst das Book of Kells aus nächster Nähe (es strahlt wirklich), hörst spannende Geschichten an den Mauern von Dublin Castle und machst ein Foto mit Molly Malone. Kleine Überraschungen wie ein plötzlicher Regenschauer oder ein unerwartetes Lachen gehören dazu – und am Ende hast du das Gefühl, etwas viel Älteres berührt zu haben.
Fast wäre ich gleich zu Beginn über einen Pflasterstein gestolpert – Trinity College hat einfach so eine Wirkung. Unsere Führerin Sinead, mit ihrem sanften Dublin-Akzent, hielt kurz an, damit wir aufschließen konnten, und erzählte dann von Studenten, die nachts heimlich über den Campus schlichen. Die Luft roch leicht nach alten Büchern und Regen – typisch Dublin. Nervös vor einem Manuskript? Hätte ich nicht gedacht, aber wenn alle um das Book of Kells flüstern, kribbelt das irgendwie.
Das Buch selbst ist… kleiner als ich erwartet hatte? Aber die Farben leuchten nach all den Jahrhunderten noch immer. Sinead erklärte, wie Mönche Tinte aus Eichenknospen und Beeren herstellten – sie tat sogar so, als würde sie sie mit den Händen zerreiben, was uns zum Lachen brachte. Für einen Moment herrschte Stille; nur das Geräusch von Schuhen auf Holz und jemand, der hinter mir auf Französisch flüsterte. Ich versuchte mir vorzustellen, wie man diese Buchstaben bei Kerzenlicht abschreibt. Meine Handschrift ist schon bei Tageslicht mies genug.
Danach gingen wir am Bank of Ireland am College Green vorbei – Sinead zeigte auf Kanonenkugeln, die im Stein steckten (die hätte ich nie entdeckt). Dublin Castle konnten wir nicht betreten, weil es geschlossen war, aber draußen erzählte sie eine Geschichte von Rebellen, die während der britischen Herrschaft mitten unter den Leuten versteckt waren. Es fing wieder an zu nieseln, und jemand zog einen Regenschirm raus, der sofort nach innen umklappte – typisch irisches Wetter. Zum Schluss standen wir bei der Molly Malone Statue. Ein Gruppenmitglied versuchte „Cockles and Mussels“ zu singen, aber ehrlich gesagt kannten wir kaum mehr als zwei Zeilen.
Ich denke immer noch an diese Ruhe in der Bibliothek – so eine Stille, die man nur um wirklich alte Dinge spürt. Die Geschichte hier hat ein Gewicht, das man nicht so leicht abschüttelt.
Die Tour dauert normalerweise 2-3 Stunden inklusive aller Stopps.
Ja, der Eintritt zur Bibliothek und zum Book of Kells ist inklusive.
Nein, das Schloss ist aktuell geschlossen, es wird nur die Außenansicht gezeigt.
Ja, alle Eintrittspreise sind im Buchungspreis enthalten.
Ja, Familien sind herzlich willkommen auf dieser Geschichts- und Kulturtour.
Nein, es gibt keinen Hoteltransfer, aber öffentliche Verkehrsmittel sind gut erreichbar.
Leider nicht, sie ist nicht für Rollstuhlfahrer oder Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet.
Ja, die Molly Malone Statue ist Teil der Tour in der Nähe von Trinity College.
Dein Tag beinhaltet eine geführte Führung über den Trinity College Campus und ins Treasury, um das Book of Kells aus dem 9. Jahrhundert zu sehen, inklusive kurzer Filme; außerdem erkundest du die Außenbereiche von Dublin Castle (Gelände geschlossen), kommst an historischen Orten wie der Bank of Ireland am College Green vorbei und machst zum Abschluss Fotos bei der Molly Malone Statue – alles begleitet von einer preisgekrönten, lizenzierten Führung, bei der alle Gebühren vorab bezahlt sind.


Sichere Bezahlung auf viator.com
Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?