Mit einem lokalen Guide von Galway aus durch Connemaras wilde Täler fahren, die stillen Räume von Kylemore Abbey entdecken, in Leenane am Killary Fjord Mittagessen und eine echte Schäferhund-Demonstration auf einem Bauernhof erleben. Lachen, schlammige Schuhe und ein Gefühl, das lange nachklingt.
Das Erste, woran ich mich erinnere, ist der Bus, der sich durch das Maum Valley schlängelt – Nebel liegt tief, Schafe blinzeln uns am Straßenrand an. Unser Guide Eoin hatte diesen Blick für Details, die man alleine nie entdeckt hätte. „Seht ihr das Flickwerk da oben? Das sind alte Kartoffelreihen“, sagte er. Die Luft roch nach nassem Gras und Torf – klingt komisch, passt aber perfekt zu Connemara. Ehrlich gesagt dachte ich, nach einer halben Stunde wäre ich von der Landschaft gelangweilt, aber jede Kurve zeigte etwas Neues – silbern schimmernde Seen, Berge, die sich nah heranschoben. Hinter mir versuchte jemand, „Twelve Bens“ auf Irisch auszusprechen, und wir mussten alle lachen und aufgeben.
Kylemore Abbey sieht wirklich aus wie aus einem Märchenbuch, aber drinnen ist es viel ruhiger, als ich erwartet hatte. Man hört fast die Schritte der Nonnen auf dem Steinboden widerhallen. Eoin erzählte uns von den Benediktiner-Schwestern, die während des Ersten Weltkriegs aus Belgien fliehen mussten – das blieb mir mehr im Kopf als jedes Gemälde oder prunkvolle Zimmer. Die ummauerten Gärten waren vom Regen durchnässt, aber trotzdem voller bunter Blumen; meine Schuhe quatschten auf dem Kies, und überall lag dieser erdige Duft in der Luft. Wir hatten Zeit, alleine zu schlendern – wenn du hingehst, nimm dir Zeit und hetz nicht.
Mittagessen gab’s im Dorf Leenane (meine Suppe war so dick, dass der Löffel fast stehen blieb), mit Blick auf den Killary Fjord, dessen Wasser unter den Wolken fast schwarz wirkte. Danach ging’s zur Schäferhund-Demo – kein Touristen-Showprogramm, sondern ein echter Bauernhof. Joe pfiff, und seine Hunde bewegten sich wie Schatten übers Feld. Einmal durften wir selbst Kommandos geben (ich bin grandios gescheitert – Joes Hund hat mich nur angestarrt). Es war irgendwie beruhigend, diese alte Verbindung zwischen Mensch und Hund zu sehen – da wird einem klar, wie lebendig Tradition hier noch ist.
Ich bin müde, aber seltsam entspannt zurückgekommen, mit einem leichten Duft von Wolle und Regen an mir. Selbst jetzt sehe ich die Hügel vor meinem inneren Auge, wenn es zuhause mal wieder laut wird.
Die Tour dauert den ganzen Tag mit mehreren Stopps, darunter Kylemore Abbey und eine Schäferhund-Demonstration, bevor es zurück nach Galway geht.
Ja, eine Abholung vom Hotel ist inklusive, wenn sie mindestens 24 Stunden vorher direkt beim Veranstalter gebucht wird.
Während der Tour erkundest du sowohl das Innere von Kylemore Abbey als auch den viktorianischen Walled Garden.
Die Demo findet auf einem echten Bauernhof statt, geleitet von Joe, einem lokalen Farmer; Gäste können mit Hunden und Schafen interagieren.
Das Mittagessen ist nicht inklusive, aber es gibt Zeit, im Dorf Leenane mit Blick auf den Killary Fjord etwas zu essen.
Die Eintrittsgelder für Kylemore Abbey und die Schäferhund-Demonstration sind in der Buchung enthalten.
Die Tour findet in kleinen Gruppen statt, kann aber bei zu wenigen Teilnehmern abgesagt werden; in dem Fall gibt es Alternativen oder Rückerstattungen.
Dein Tag beinhaltet auf Wunsch die Abholung vom Hotel, Eintritt zu Kylemore Abbey (inklusive viktorianischem Garten) und zur traditionellen Schäferhund-Demo, den Transport im klimatisierten Fahrzeug ab Galway mit lokalem Guide – und genügend Pausen für Fotos oder Mittagessen in Leenane, bevor es abends zurückgeht.
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