Begib dich mit einem lokalen Guide in Yogyakartas legendäre Jomblang Höhle, spüre tief unter der Erde das Sonnenlicht und gleite dann entspannt durch die ruhigen Gewässer der Pindul Höhle. Freu dich auf Lachen, schlammige Stiefel, ein Mittagessen im Grünen – und Momente, die lange nachklingen.
Die Tour dauert einen ganzen Tag inklusive Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Yogyakarta.
Ja, Mittagessen ist inklusive, ebenso wie Wasserflaschen und Kaffee oder Tee.
Nein, Vorerfahrung ist nicht nötig; die Guides erklären alles und stellen die Ausrüstung.
Ja, es ist privater, klimatisierter Transport mit englischsprachigem Fahrer inklusive.
Die Tour wird Schwangeren und Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen nicht empfohlen.
Die Ausrüstung wird gestellt; bring einfach bequeme Kleidung und eventuell trockene Socken mit.
Dein Tag beinhaltet eine private Abholung vom Hotel in Yogyakarta mit englischsprachigem Fahrer, komplette Ausrüstung fürs Abseilen und Tubing, Wasserflaschen sowie Kaffee- oder Teepausen, ein einfaches lokales Mittagessen zum Auftanken zwischen den Abenteuern, Parkgebühren – und jede Menge gute Gesellschaft durch deinen lokalen Guide, bevor es bequem zurückgeht.
Dass ich meinen Tag mal schwebend über einem 30 Meter tiefen Abgrund starte, hätte ich nie gedacht – aber so läuft das eben in Yogyakarta. Schon morgens war es schwül, als unser Fahrer uns abholte – mit einem lockeren Grinsen und alten Dangdut-Hits im Radio. In der Jomblang Höhle bekamen wir Gurte und Helme, meiner saß etwas locker, aber die Guides haben alles nochmal genau geprüft. Von „dem Licht vom Himmel“ hört man viel, aber nichts bereitet dich auf den kalten Luftzug vor, wenn du in die Dunkelheit abgeseilt wirst. Es riecht erdig – vielleicht nasser Kalkstein und Moos? – und plötzlich stehst du in einem Sonnenstrahl, der so hell ist, dass es fast weh tut. Ich stand einfach eine Weile da und sagte nichts.
Unser Guide, Pak Agus, erzählte uns Geschichten darüber, wie die Einheimischen glauben, dass Geister in diesen Höhlen wohnen. Er lachte herzlich, als ich versuchte, den javanischen Namen der Höhle auszusprechen – das klang alles andere als richtig. Nach dem Aufstieg (mit schlammigen Stiefeln) fuhren wir weiter zur Pindul Höhle zum Tubing. Dort ist es viel ruhiger als in Jomblang; man lässt sich einfach auf großen Gummireifen treiben, während Wasser von der Decke tropft. Das kühle Wasser fühlte sich angenehm auf dem Rücken an, und Fledermäuse flogen über uns – keine Angst, das gehört einfach dazu. Wir trafen unterwegs eine andere Gruppe, die fröhlich Poplieder sang – zwar etwas schief, aber mit viel Spaß.
Das Mittagessen war einfach – Reis, gebratenes Hühnchen, süßer Tee – draußen unter Bäumen, während unsere Schuhe in der Sonne trockneten. Immer wieder dachte ich an diesen Lichtstrahl in der Jomblang Höhle; schwer zu sagen, warum er so im Kopf bleibt. Vielleicht, weil für ein paar Sekunden alles andere verstummt, nur dein Atem und das leise Plätschern des Wassers irgendwo unten.
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