Du spazierst über Ububs Tempelstufen, umgeben von Räucherstäbchen, überquerst eine alte Kolonialbrücke beim Campuhan Ridge Walk, bewunderst vor dem Krieg entstandene balinesische Kunst im Puri Lukisan Museum (mit Tee und Snacks) und betrittst stille Palastinnenhöfe, die sonst kaum jemand sieht – begleitet von einem lokalen Guide, der jede Geschichte hinter den Steinen kennt.
Fast wäre ich auf der ersten Tempeltreppe ausgerutscht – diese alten Steine sind viel glatter, als sie aussehen, besonders nach ein bisschen Regen. Unser Guide Wayan grinste nur und meinte, das sei „Balis Art, dich wachzuhalten“. Er erzählte Geschichten über den Hinduismus, die sich in den Ritzen der Tempelwände versteckten. Der Duft von Räucherstäbchen lag schwer in der Luft, dazu mischte sich das süße Aroma von Frangipani mit etwas Erdigem – vielleicht Moos? Ich hätte nicht gedacht, dass ich so auf meine eigenen Schritte achten würde, aber so ist Ubud eben. Hier läuft man überall zu Fuß.
Wir überquerten eine schmale Brücke aus der niederländischen Kolonialzeit. Über Indonesiens komplizierte Geschichte mit Europa hatte ich nie viel nachgedacht, bis Wayan erzählte, wie der Tourismus hier wirklich begann – holländische Händler und Künstler auf der Suche nach dem Paradies (und vielleicht günstigem Land). Der Campuhan Ridge Walk wirkte einfach, doch das Licht an diesem Morgen war seltsam golden, als hätte jemand es nur für uns gefiltert. Einheimische joggten in Flip-Flops vorbei, ohne ins Schwitzen zu kommen. Ich hingegen dachte schon sehnsüchtig an Wasser.
Das Puri Lukisan Museum war ruhiger, als ich erwartet hatte. Wir schlenderten durch Räume voller balinesischer Gemälde aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg – eine wilde Mischung aus westlicher Ölmalerei und lokalen Mythen. Wayan zeigte auf ein Werk eines deutschen Künstlers, der Bali wohl nie wieder verlassen hat, seit er in den 1930ern hier ankam. Auf der schattigen Veranda machten wir Pause; jemand reichte mir süßen schwarzen Tee und einen klebrigen Reissnack in Bananenblatt gewickelt. Manchmal denke ich noch heute an diesen Geschmack, wenn ich Bananenblätter rieche.
Später schlüpften wir in den Innenhof des Ubud Königspalasts. Die Steinschnitzereien wirkten fast lebendig in der feuchten Nachmittagshitze. Wayan erklärte die Verbrennungsrituale, als wäre er damit aufgewachsen – was er wahrscheinlich auch ist – und für einen Moment herrschte Stille, nur entfernt hörte man Motorroller. Wir bekamen sogar besonderen Zugang zu einem weiteren Palastkomplex, der sich eher wie ein privates Erinnerungsstück anfühlte als eine gewöhnliche Station auf einer Ubud-Tour. Ehrlich gesagt waren meine Beine schon müde, doch mein Kopf summte vor all den neuen Eindrücken.
Die Tour dauert bis zu 3 Stunden und führt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Zentrum von Ubud.
Nein, ein Abholservice vom Hotel ist nicht enthalten; Treffpunkt ist direkt in Ubud.
Ja, das Ticket (Rp 95.000) ist im Tourpreis enthalten.
Der Weg beinhaltet unebene Treppen und steile Abschnitte; Teilnehmer sollten mehrere Stunden ohne Hilfe laufen können.
Der Hauptguide spricht fließend Englisch und Indonesisch.
Die Tour findet bei jedem Wetter statt, außer bei extremen Bedingungen; bei Änderungen wirst du informiert.
Du erkundest die äußeren Höfe des Ubud Königspalasts und erhältst besonderen Zugang zu einem weiteren Palastkomplex.
Bei einer Pause im Puri Lukisan Museum bekommst du Tee und Snacks.
Dein Tag umfasst eine fachkundige Führung durch das Zentrum von Ubud mit allen Eintrittsgeldern – inklusive exklusivem Zugang zu einem balinesischen Palastkomplex – sowie Erfrischungen im Puri Lukisan Museum. Ein englischsprachiger lokaler Guide begleitet dich und erzählt Geschichten, die du in keinem Reiseführer findest.


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