Mit der Rikschafahrt und zu Fuß schlängelst du dich durch Old Delhis wildeste Straßen, probierst Chaat, Parathas, Jalebi und Mughlai-Klassiker an versteckten Orten, die nur Einheimische kennen. Freu dich auf Gewürzmarkt-Überraschungen am Khari Baoli, spannende Geschichten vom Guide und ein Abendessen bei Karim’s, bevor du bei Tee den Abend ausklingen lässt.
Du probierst Chaat, Parathas (gefülltes Fladenbrot), Jalebis (süße, sirupgetränkte Teigkringel), Samosas, Hühnchengerichte und Mughlai-Currys bei Karim’s.
Ja, das Abendessen ist inklusive, ebenso wie mehrere Verkostungen während der Tour.
Die Tour beinhaltet Metro-Tickets und eine Rikschafahrt, aber keine Hotelabholung.
Die maximale Gruppengröße liegt bei 6 Personen pro Buchung.
Ja, es werden viele vegetarische Streetfood-Optionen angeboten.
Du siehst die Jama Masjid von außen und erfährst von deinem Guide ihre Geschichte.
Ja, die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet, erfordert aber das Gehen in belebten Straßen.
Dein Abend beinhaltet Metro-Tickets und eine Rikschafahrt durch Old Delhis Gassen, Wasserflaschen zum Abkühlen, viele Streetfood-Verkostungen (von Samosas bis Parathas), Teepausen zwischendurch und ein Abendessen bei Karim’s – alles begleitet von einem erfahrenen lokalen Guide, der jeden Trick und jede Geschichte kennt.
Hast du dich schon mal gefragt, ob Chandni Chowk nachts wirklich nach Kardamom riecht? Ich hatte nicht damit gerechnet, wie intensiv das ist – die Luft voll von frittiertem Öl und etwas Süßem (vielleicht Jalebi?), dazu der scharfe Duft von Kreuzkümmel aus dem Gewürzmarkt. Unser Guide Ankit winkte uns immer wieder durch das Gewusel aus Menschen und Rikschas. Er kannte hier wirklich jeden. Am Khari Baoli reichte er mir eine Prise Masala direkt aus einem Jutesack – meine Finger kribbelten danach ewig. Ich weiß bis heute nicht, wie die Hälfte der Gewürze heißt.
Wir zwängten uns in eine winzige Gasse, wo jemand Parathas auf einer schwarzen Platte briet. Der Typ neben mir tauchte sein Brot in etwas knallorangfarbenes – ich probierte zu schnell und musste fast husten (Ankit lachte, anscheinend hatte ich die extra scharfe Variante erwischt). In Old Delhi gibt es so einen Rhythmus beim Essen: greifen, probieren, einem Roller ausweichen, nochmal versuchen. Das Abendessen bei Karim’s war danach fast schon ruhig – zarte Kebabs und cremiges Curry, so ein Essen, das man langsam genießen will, obwohl um einen herum das Stimmengewirr weitergeht.
Beim Einbruch der Dämmerung ertappte ich mich dabei, wie ich zur Jama Masjid aufsah – ihre Silhouette vor der lauten Stadt ließ alles irgendwie größer wirken. Zum Abschluss gab’s Tee in abgenutzten Tassen nahe dem Deer Park (warum der so heißt, weiß ich nicht – gesehen habe ich keine Hirsche), während die Stadt um uns herum weiterlebte, lange nachdem wir aufgehört hatten. Wenn du eine abendliche Foodtour in Old Delhi planst, komm hungrig – und zieh am besten Schuhe an, die ruhig staubig werden dürfen.
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