Du betrittst eine aktive Lehm-Bäckerei in Majorda, knetest Teig mit einem 80-jährigen Bäcker, probierst frisch gebackenes Goan pao direkt aus dem Holzofen und hörst Geschichten, die du online nicht findest. Forme dein eigenes Poi (egal wie schief), besuche den örtlichen Bahnhof und geh mit dem Duft von Rauch und warmem Brot nach Hause.
Ich wusste nicht, was mich erwartet, als wir durch die niedrige Tür dieser alten Bäckerei in Majorda schlüpften. Die Luft war dicht vom Holzrauch und etwas Süßem – nicht zuckrig, eher wie eine Erinnerung an Zucker, wenn das Sinn macht. Unser Bäcker, Herr Fernandes, ist achtzig, bewegt sich aber, als hätte er es eilig. Er gab mir einen Klumpen Teig und grinste, während ich versuchte, ihn zu einem richtigen Poi zu formen (ob meiner wohl bestand?). Überall war Mehl – an meinen Händen, in den Haaren, wahrscheinlich auch auf der Nase. Aber das störte hier niemanden.
Er erzählte, wie das Pao vor Jahrhunderten mit den Portugiesen nach Goa kam, wie Sprachen und Rezepte sich vermischten und daraus etwas Eigenes entstand. Ich liebte es, seinen Geschichten aus der Kindheit zu lauschen – wie er vor Sonnenaufgang aufstand, um den Ofen anzuheizen, und Brot aus einem Korb auf dem Kopf verkaufte. Die Wände sind schwarz vom Backen über Jahrzehnte; man riecht es förmlich in den Steinen. Wir sahen zu, wie er unsere unförmigen Brote mit einem langen Holzschieber in den Ofen schob. Das Knistern des Feuers ließ die Zeit langsamer wirken.
Als das Brot herauskam – heiß und aufgegangen – wartete niemand auf Teller oder Manieren. Wir rissen die Stücke direkt dort ab, der Dampf stieg im schummrigen Licht auf. Innen war es weich, fast unglaublich zart, und schmeckte leicht rauchig vom Holzfeuer. Später gingen wir zum kleinen Bahnhof in der Nähe; Züge rumpelten vorbei, Menschen winkten aus offenen Türen. Aus irgendeinem Grund blieb mir dieser Moment besonders im Kopf – vielleicht, weil er so alltäglich und doch irgendwie besonders war.
Die genaue Dauer ist nicht angegeben, aber rechne mit mehreren Stunden inklusive Backen und Bahnhofsbesuch.
Ja, ein erfahrener lokaler Bäcker begleitet dich und teilt Geschichten sowie Backtechniken.
Ja, du hast die Möglichkeit, dein eigenes Poi oder Pao selbst zu formen und zu backen.
Snacks sind inklusive; du probierst frisch gebackenes Brot während des Besuchs.
Ja, du besuchst auch den lokalen Güterbahnhof von Majorda im Rahmen des Ausflugs.
Ja, alle Gebühren und Steuern sind im Buchungspreis enthalten.
Für die Tour wird ein Fahrzeug benötigt, der Transport ist aber nicht automatisch enthalten; bitte bei Buchung nachfragen.
Pao hat portugiesische Wurzeln, ist aber einzigartig Goan – innen weich, außen knusprig durch das Backen im Holzofen.
Dein Tag umfasst eine geführte Tour mit einem 80-jährigen Bäcker in Majordas traditioneller Lehm-Bäckerei, alle Zutaten für das eigene Brotbacken (inklusive dein eigenes Poi formen), frische Snacks direkt aus dem Ofen, alle Eintrittsgebühren und Steuern, dazu Soul Travelling Goodies und Erste-Hilfe-Zugang – bevor du mit dem Duft von warmem Brot nach Hause gehst.
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