Ohne lange Seilbahn-Wartezeiten startest du deinen Santorini-Ausflug direkt vom Kreuzfahrtschiff mit privatem Boot. Entdecke das ruhige Finikia, das berühmte Oia, schlendere durch das charmante Megalochori und entspanne am schwarzen Strand von Perivolos – alles mit lokaler Führung und ohne Stress.
Kaum vom Tenderboot runter, spürte ich schon die Ägäis-Brise – normalerweise wartet man ja erst ewig auf die Seilbahn, oder? Stattdessen stiegen wir direkt auf ein kleines Boot am Pier. Unsere Reiseleiterin Sofia verteilte kaltes Wasser und grinste, als sie uns die Caldera bestaunen sah. „Vom Wasser sieht’s viel besser aus“, sagte sie – und sie hatte recht. Die Klippen leuchteten im Morgenlicht fast unwirklich. Überall roch es nach Salz und Sonnencreme, und hinter mir klickten schon die Kameras im Sekundentakt.
Der Bus wartete schon, als wir an Land gingen – herrlich kühl drinnen – und wir flitzten weg von den Menschenmassen. Erster Halt: Finikia. Viel ruhiger als Oia (das merkte ich erst später), mit seinen blauen Kuppeln über weißen Mauern und streunenden Katzen, die um unsere Füße schlichen. Sofia zeigte uns eine Bäckerei, wo die Einheimischen ihr Brot holen; ich hätte fast meiner Nase gefolgt, aber wir mussten weiter. Dann kam Oia – ja, es ist voll, aber man versteht sofort, warum alle hierher wollen. Weiße Häuser, die wie Zuckerwürfel übereinander gestapelt sind, kleine Läden mit Olivenseife und handbemalten Keramiken. Ich versuchte „kalimera“ zu sagen zu einem alten Mann, der seinen Hauseingang fegte; er lächelte, aber ich hab’s wohl ziemlich verhunzt.
Megalochori fühlte sich anders an – als ob die Zeit langsamer läuft oder einfach an einem schönen Ort stecken geblieben ist. Enge Gassen, Kirchenglocken läuteten, Weinreben rankten über Türen. Sofia erzählte, wie die Weinstöcke auf Santorini wegen Wind und Vulkanboden niedrig wachsen. Wir bogen in einen Hof ab, der leicht nach Wein und Staub roch; aus einem Radio klang leise griechische Musik. So ein Moment, den man auf einem Kreuzfahrtausflug kaum erwartet – still genug, um die eigenen Schritte zu hören.
Zum Schluss ging’s an den schwarzen Strand von Perivolos – dunkler Sand, der schnell heiß wird, wenn man nicht aufpasst (das habe ich schnell gelernt). Einige schwammen, ich saß einfach da, die Zehen in warme Kiesel vergraben und beobachtete einen Kellner, der drei Eiskaffees auf einem Tablett balancierte, ohne einen Tropfen zu verschütten. Auf der Rückfahrt mit dem Boot waren alle irgendwie ruhiger – vielleicht müde oder einfach zufrieden, wie man es nach so einem Tag hat. Ich denke immer noch an den Blick übers Wasser, als wir zurück zum Schiff glitten.
Die Tour nutzt ein privates Boot direkt vom Tenderboot des Kreuzfahrtschiffs, so entgehst du den vollen Seilbahn-Warteschlangen auf Hin- und Rückweg.
Ja, die Abholung erfolgt direkt am Tenderboot im Hafen von Santorini – super praktisch.
Die Tour führt dich nach Finikia, Oia und Megalochori, bevor es zum schwarzen Strand von Perivolos geht.
Ja, du hast genügend Zeit zum Schwimmen oder einfach zum Entspannen am Strand.
Nein, Mittagessen ist nicht inklusive, aber es gibt Zeit für einen Snack oder ein schnelles Essen – am besten etwas Bargeld für Cafés oder Strandbars mitnehmen.
Ja, die Rückkehr zum Schiff ist garantiert pünktlich, der Zeitplan wird an die Liegezeiten angepasst.
Nein, wegen unebener Wege und Treppen in den Dörfern ist die Tour leider nicht barrierefrei.
Bei zu rauer See erfolgt der Transfer alternativ mit der Seilbahn, und du bekommst eine Teilrückerstattung für die Bootsfahrt.
Dein Tag startet mit direkter Abholung am Hafen per privatem Boot (kein Warten auf die Seilbahn), alle Transfers erfolgen mit modernen, klimatisierten Minibussen zwischen Highlights wie Oia und Megalochori. Eine englischsprachige lokale Reiseleitung begleitet dich den ganzen Tag, die pünktliche Rückkehr zum Tenderboot ist garantiert. Für jeden Gast gibt es Wasserflaschen, und unterwegs bleibt genug Zeit für Essen oder Shopping, bevor es zurück über die Caldera geht.


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