Beim Anfänger-Canyoning in der Neda-Schlucht spürst du Nervenkitzel und Vorfreude – kurze Wanderungen, kristallklares Wasser, natürliche Rutschen und sanfte Sprünge unter professioneller Anleitung. Lerne neue Skills von Einheimischen und nimm Fotos mit, die echtes Lachen und vielleicht auch ein bisschen Stolz zeigen.
Ja, diese Tour ist speziell für Anfänger konzipiert und wird von erfahrenen Guides begleitet.
Du erhältst Neoprenanzug, Klettergurt, Helm, Neoprensocken sowie eine wasserdichte Kamera mit Fotos inklusive.
Die genaue Dauer ist nicht festgelegt, aber rechne mit mehreren Stunden inklusive Einführung, Wanderung zum Start und Abstieg.
Ja, Snacks sind im Tagespaket enthalten.
Die Tour ist nicht geeignet für Schwangere, Personen mit Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Nein, Vorkenntnisse sind nicht nötig; die Guides bringen dir alle Techniken vor Ort bei.
Die Neda ist eine Flussschlucht im Peloponnes im Süden Griechenlands.
Dein Tag beinhaltet die komplette Ausrüstung – Neoprenanzug, Gurt, Helm und Neoprensocken – sowie Snacks unterwegs und die Nutzung einer wasserdichten Kamera, damit du tolle Erinnerungsfotos bekommst.
Ich gebe zu, ich war ein bisschen nervös, bevor unser Canyoning-Abenteuer in der Neda-Schlucht losging. Irgendwie fühlt es sich komisch an, mitten auf dem Land in Messenien einen Neoprenanzug anzuziehen – als würde ich gleich etwas ganz Neues ausprobieren. Unser Guide Yannis reichte mir den Helm und grinste, als hätte er diesen Blick schon oft gesehen. „Keine Sorge, für alle ist es das erste Mal“, sagte er. Der Fluss war ganz nah, dieses Rauschen, das man eher im Herzen spürt als mit den Ohren.
Der kurze Weg zum Startpunkt ließ mein Herz schneller schlagen – teils vor Aufregung, teils weil ich immer wieder darüber nachdachte, was „Abseilen“ eigentlich genau heißt. Die Luft roch frisch und feucht, nach grüner Natur und nassem Stein. Yannis erklärte uns schnell, wie der Gurt und die Seile funktionieren; ich kämpfte ein bisschen, bis Maria aus Athen mir half. Wir lachten darüber, dass Stadthände nicht fürs Knoten gemacht sind. Dann standen wir plötzlich am Rand des ersten Abseilpunkts und blickten auf glasklares Wasser, in dem Kieselsteine mit der Strömung tanzten.
Ich hätte nicht gedacht, dass mir das Rutschen auf natürlichen Felsrutschen so viel Spaß macht – dieser Moment, wenn man loslässt und einfach der Schwerkraft vertraut (und vielleicht Yannis’ „Los!“ im Rücken). Es gab auch Sprünge, nichts zu hoch, aber genug, um einmal oder zweimal Schmetterlinge im Bauch zu spüren. Das kalte Wasser traf erst heftig, doch unter dem Neoprenanzug war es richtig angenehm. Irgendwann zog jemand eine wasserdichte Kamera raus und erwischte uns mitten im Lachen – die Fotos werden sicher großartig.
Der letzte Wasserfall war höher als gedacht – 25 Meter, sagte Yannis – und beim Abseilen schien die Zeit für einen Moment stillzustehen. Meine Hände zitterten ein bisschen, als ich unten ankam (ob vor Nervosität oder Adrenalin, weiß ich nicht), aber der Blick nach oben, wo wir herkamen... das bleibt mir bis heute im Kopf. Es war nicht perfekt oder einfach, aber genau das machte es irgendwie besonders.
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