Unter Olivenbäumen echten Naxos-Marmor schnitzen – mit einem lokalen Bildhauer an deiner Seite. Meißel in der Hand, Staub auf der Kleidung und Lachen in der Luft. Alte Techniken lernen, starken griechischen Kaffee trinken und dein eigenes handgemachtes Souvenir mitnehmen (auch wenn es nicht perfekt ist). Es geht weniger um Perfektion als darum, die Verbindung zur Insel zu spüren – und sich selbst zu überraschen.
Nie hätte ich gedacht, dass ich mal an einem Stück Naxos-Marmor schwitzen würde – und doch standen wir genau dort, kurz außerhalb des Dorfes, während das späte Nachmittagslicht durch die Olivenzweige fiel. Die Luft roch nach zerdrückten Blättern und Steinmehl, was seltsam klingt, aber irgendwie beruhigend war. JB, unser Lehrer (ein französisch-griechischer Künstler mit Jeans voller Farbflecken), gab mir einen Meißel und sagte etwas wie „Lass den Marmor dir sagen, was er will.“ Ich musste lachen, denn mein Block schwieg beharrlich. Dann zeigte er uns, wie man den Hammer hält, damit er nicht komisch am Handgelenk zurückspringt – so ein kleines Detail, aber es machte den Unterschied.
Wir starteten ganz langsam. Überall klirrte es leise, während alle versuchten, ihre kykladischen Köpfe oder kleinen Esel nicht zu ruinieren. JB ging zwischen uns umher und wechselte manchmal ins Französische oder Griechische, wenn jemand nicht weiterkam (ich versuchte, „Hammer“ auf Griechisch zu sagen – klappte nicht so gut). Der Marmor war beim ersten Anfassen kälter, als ich erwartet hatte, fast feucht, weil er im Schatten lag. Nach etwa einer Stunde hörte ich auf, perfekt sein zu wollen; es ging mehr darum, zu spüren, wie der Meißel ins Korn griff. Man findet diesen Rhythmus, in dem die Zeit verfliegt und plötzlich sind die Hände weiß vom Staub.
Irgenwann brachte JB griechischen Kaffee – dick und süß – und erzählte von alten Steinbrüchen auf Naxos, wo sie noch Statuen ohne Nase oder Ohr finden. Da sah ich meine wackelige Pyramide mit anderen Augen; vielleicht gehört Unvollkommenheit einfach dazu. Als wir unsere Werke schließlich abklopften (meins ist… abstrakt), stellten wir sie unter den Bäumen für Fotos auf. Es wurde gelacht, wer Esel am überraschten aussah. Ich denke noch oft an das Licht, das durch die Blätter fiel, und wie stolz ich war, meinen kleinen Marmor in Zeitungspapier gewickelt nach Hause zu tragen.
Ja, alle Erfahrungsstufen sind willkommen und es gibt durchgehend eine ausführliche Anleitung.
Der Workshop dauert etwa 3 Stunden und beginnt meist täglich um 17 Uhr.
Ja, dein selbst geschnitztes Marmor-Souvenir darfst du mit nach Hause nehmen.
Alle Materialien – inklusive Marmorblöcke von Naxos – sowie manuelle und elektrische Werkzeuge sind inklusive.
Ja, Schutzbrillen, Handschuhe, Gehörschutz und Staubmasken werden gestellt.
Ja, der gesamte Bereich ist ebenerdig und rollstuhlgerecht gestaltet.
Babys und kleine Kinder sind mit Begleitung willkommen; Kinderwagen sind erlaubt.
Der Kurs wird draußen in einem Olivenhain nahe JBs Atelier auf Naxos abgehalten.
Dein Nachmittag beinhaltet alle Schnitzmaterialien – Naxos-Marmorblöcke, die du vor Ort auswählst – sowie die Nutzung von manuellen Meißeln und elektrischen Werkzeugen nach Bedarf. Schutzkleidung wie Brillen, Handschuhe, Gehörschutz und Staubmasken sind für alle Teilnehmer inklusive. Am Ende nimmst du dein eigenes handgemachtes Souvenir von Naxos mit nach Hause.
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