Steig an Bord eines Segelboots in Mykonos für einen Tagesausflug zu den antiken Ruinen von Delos und den ruhigen Stränden von Rhenia. Schwimm oder schnorchel ganz ungestört und genieße ein hausgemachtes Mykonisches Mittagessen mit deiner kleinen Gruppe an Deck. Kein Stress – hier spürst du den entspannten Rhythmus der Insel.
Die Fahrt von der Marina in Tourlos nach Delos dauert etwa eine Stunde pro Strecke.
Ja, an Bord wird nach dem Besuch von Delos ein traditionelles mykonisches Mittagessen serviert.
Ja, es gibt Stopps an den Stränden von Rhenia, wo du schwimmen oder schnorcheln kannst.
Transfers sind auf Anfrage und gegen Aufpreis während bestimmter Angebotszeiträume verfügbar.
Ja, Schnorchelausrüstung steht Gästen für den Gebrauch auf Rhenia zur Verfügung.
Du hast ungefähr eine Stunde Zeit, um Delos zu entdecken, bevor es zurück zum Boot geht.
Das Boot wird von einem englischsprachigen, lizenzierten Skipper und seinem Assistenten gesteuert.
Dein Tag umfasst eine Segeltour ab Mykonos mit englischsprachigem Skipper und Matrosen, Stopps an der archäologischen Stätte von Delos und den Stränden von Rhenia, Nutzung von Schnorchel- und SUP-Ausrüstung nach Wunsch sowie ein hausgemachtes Mittagessen mit Wein oder Bier an Bord, bevor es am Nachmittag zurückgeht; Transfers sind auf Voranmeldung möglich.
Das Erste, was mir auffiel, war der andere Geruch des Meeres gleich hinter dem Hafen von Tourlos – schärfer, fast metallisch, vermischt mit einem Kräuterduft, den ich nicht ganz einordnen konnte. Pünktlich legten wir ab, die Segel knatterten im Wind, und ich musste grinsen wie ein Kind. Unser Skipper Nikos zeigte auf Delos, das langsam am Horizont auftauchte – erst nur ein blasser Fleck. Er erzählte, dass Apollo dort geboren sein soll, wirkte aber selbst ein bisschen skeptisch. Die Sonne brannte schon kräftig auf meine Arme, als wir anlegten.
Ich schlenderte eine Stunde über Delos und versuchte mir vorzustellen, wie es hier geklungen haben muss, als Priester und Händler die Straßen füllten – nicht nur Wind und unsere Schritte. Besonders beeindruckte mich ein Mosaikboden nahe eines alten Tempels – an manchen Stellen zerbrochen, aber die Farben leuchteten noch immer. Ich versuchte, einer einheimischen Führerin „kalimera“ zu sagen; sie lächelte höflich, ging aber weiter. Vielleicht hätte ich mein Griechisch noch etwas üben sollen. Zurück an Bord reichte mir jemand ein Glas kalten Weißwein (wahrscheinlich lokal) und bald erschienen Teller mit Oliven, Käse und etwas Gebratenem, das nach Oregano und Meeresluft schmeckte.
Als Nächstes steuerten wir Rhenia an – größer als Delos, aber völlig verlassen, bis auf uns und ein paar Boote in der Ferne. Das Wasser dort ist unglaublich: grün-blaue Streifen, wie man sie nur von Postkarten kennt. Ich sprang ins Wasser, ohne an die Kälte zu denken (die ist wirklich frisch), und ließ mich auf dem Rücken treiben, während Wolken über Mykonos zogen. Das Mittagessen schmeckte besser als alles, was ich die ganze Woche gegessen hatte – vielleicht, weil wir alle zusammen an einem langen Tisch auf dem Deck saßen, Brot herumreichten und lachten, wer mehr geschnorchelt und wer mehr in der Sonne gepennt hatte.
Es ist lustig – man erwartet von solchen Tagesausflügen ab Mykonos oft nur Fotos oder das Abhaken von Sehenswürdigkeiten („Delos Ruinen? Erledigt.“), aber hier ging alles viel langsamer. Es fühlte sich an, als würde man ein kleines, stilles Geheimnis zwischen den Inseln teilen. Ich denke noch oft an den Blick von Rhenias Strand – nur Sand, Wasser und Wind, meilenweit nichts anderes.
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