Du paddelst entlang von Mykonos’ unberührter Küste mit einer einheimischen Familie, die jede Bucht und jede Geschichte kennt. Freu dich auf Meeresluft, getrocknete Feigen als Snack, Zeit zum Schnorcheln oder einfach zum entspannten Treibenlassen und kleine Momente, die du lange im Herzen behältst.
Bevor ich meinen Schwimmweste richtig geschlossen habe, reicht mir schon jemand ein Paddel – wahrscheinlich Nikos aus der Familie, der schon grinst, als würden wir uns ewig kennen. Der Sand ist noch kühl unter meinen Füßen, und in der Luft liegt der scharfe Duft von Thymian, der von den Klippen herüberweht. Gemeinsam stoßen wir ab, die Doppelkajaks schwanken am Anfang ein bisschen (ich hätte uns fast sofort umgeworfen – dafür gab’s ein Lachen), dann gleiten wir über dieses fast unwirklich blaue Wasser. Es ist still, nur das Platschen der Paddel und jemand summt hinter uns – ich glaube, das war Maria, ihre Cousine. Sie zeigte auf einen Kormoran, der seine Flügel auf einem Felsen trocknete, und erzählte, wie ihr Großvater hier fischte, lange bevor Instagram überhaupt eine Rolle spielte.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich so schnell so weit weg vom Trubel in Mykonos Stadt fühlen würde. Unser Guide – er sagte, ich soll ihn einfach „Yianni“ nennen – steuerte uns in eine Bucht, wo der Wind ganz still wurde. Hier roch es leicht salzig-süß, nach Algen und wieder diesen wilden Kräutern. Wir hatten Zeit, einfach zu treiben und zu lauschen: das entfernte Läuten von Ziegenglocken, ein Lachen, das von den Felsen widerhallte. Aus Yiannis Kühlbox gab’s getrocknete Feigen (er nannte sie „die echte Mykonische Energieration“) – und ehrlich, nach dem Paddeln schmeckten die noch mal besser. Einer aus der Gruppe schnorchelte, ich ließ meine Hand nur durchs Wasser gleiten – kälter als gedacht.
Auf dem Rückweg zeigte jemand winzige gelbe Blümchen, die direkt aus dem Stein wuchsen. Niemand hetzte uns, niemand hielt Vorträge; es fühlte sich eher an, als würden uns Cousins herumführen als professionelle Guides. Die Sonne schien auf meine Schultern, Salz krustete an meinen Armen – und ich denke noch immer an diesen Ausblick, als wir die letzte Landzunge umrundeten und unseren kleinen Strand wieder sahen. Keine Ahnung warum, aber es fühlte sich an, als wäre da draußen etwas ganz Still Wichtiges passiert.
Ja, die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet, aber nicht empfohlen bei Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Ja, es gibt leichte lokale Snacks – meist getrocknete Feigen – und kaltes Wasser aus der Kühlbox.
Nein, die Schnorchelausrüstung wird für den Tagesausflug gestellt.
Die Tour wird von einer einheimischen Familie geleitet, die aus ausgebildeten BCU-Kajak-Guides und Ersthelfern besteht.
Die genaue Dauer ist nicht festgelegt, aber es gibt mehrere Stopps an natürlichen Stränden und Buchten.
Bequeme Kleidung, die nass werden darf, und Sonnenschutz sind wichtig; die gesamte Kajakausrüstung wird gestellt.
Dein Tag beinhaltet Doppelkajaks vom Sit-on-Top-Typ mit Schwimmwesten und Paddeln, Betreuung durch ausgebildete lokale Kajaktrainer und Ersthelfer, reichlich kaltes Wasser in der Kühlbox, leichte lokale Snacks – meist getrocknete Feigen – sowie Schnorchelausrüstung, falls du unterwegs ins Wasser springen möchtest.


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