Du paddelst durch türkisblaues Wasser entlang der wilden Küste von Ramatuelle mit einem lokalen Guide, hältst zum Schwimmen und Schnorcheln in ruhigen Buchten an. Wer mutig ist, kann vom Felsen springen – oder einfach zuschauen. Das Lachen, die Gischt und die geheimnisvollen Buchten bleiben lange im Kopf, auch nachdem der Sand abgewaschen ist.
Dein Ausflug wird von einem zertifizierten lokalen Experten begleitet, der dich durch das Naturschutzgebiet von Ramatuelle führt – mit viel Zeit zum Schwimmen, Schnorcheln in wilden Buchten und sogar Felsen springen, wenn du dich traust, bevor ihr gemeinsam zurück an Land paddelt.
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Alle Bewertungen lesen ›Kaum hatten wir unsere Kajaks am Strand von Pampelonne abgestellt, grinste unser Guide Julien und reichte mir ein Paddel. „Keine Sorge, wir legen erst mal langsam los“, sagte er, wahrscheinlich weil er sah, wie ich das Wasser eher misstrauisch musterte. Die Luft roch salzig und leicht nach Kiefern – irgendwas an diesem Teil von Ramatuelle wirkt immer ein bisschen intensiver als anderswo an der Côte d’Azur. Zwei Kinder in unserer Gruppe versuchten ständig, Cap Camarat richtig auszusprechen (ich schaffe es bis heute nicht), und ihr Lachen gab gleich die entspannte Stimmung für den ganzen Tag vor.
Beim Paddeln entlang des Naturschutzgebiets der 3 Caps wurde ich immer wieder von kleinen versteckten Buchten abgelenkt – blitzblaue Wasserflecken zwischen den Felsen, manchmal schoss ein Fisch unter meinem Kajak hindurch. Julien zeigte auf alte Steinhütten am Ufer (ich glaube, das waren früher Schäferhütten?) und dann legten wir in einer Bucht eine Pause ein. Das Wasser war eiskalt und ließ einen kurz schlucken, aber so klar, dass man jeden Kiesel sehen konnte. Ich schnorchelte vielleicht fünf Minuten, bevor ich einfach nur noch auf dem Wasser trieb und zusah, wie das Sonnenlicht über die Felsen tanzte. Jemand sprang von einem drei Meter hohen Felsen – schrie auf halbem Weg – und plötzlich wollte jeder es auch probieren. Ich hatte nicht vor, selbst zu springen, aber naja… Gruppenzwang ist eben real.
Rund drei Stunden waren wir unterwegs, vorbei an einer wilden Küste, die sich viel weiter von Saint-Tropez entfernt anfühlte, als sie tatsächlich war. Einmal hörte ich einfach auf zu paddeln und lauschte: Zikaden summten irgendwo im Landesinneren, Wellen schlugen ans Kajak, Julien erzählte eine Geschichte von seiner Großmutter, die hier als Kind schwimmen lernte. Komisch, was einem so im Gedächtnis bleibt – eine sonnenverbrannte Nase oder dieses Gefühl, wenn die Arme müde sind, aber der Kopf irgendwie frei.
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