Du bist in einer kleinen Gruppe im Louvre in Paris unterwegs und folgst einer echten Malerin durch die Meisterwerke – von der Nike von Samothrake bis zur Mona Lisa. Dabei hörst du Geschichten, die nicht auf den Schildern stehen. Es gibt Zeit für Fragen, einen genauen Blick auf Pinselstriche und diese stillen Momente, die Kunst lebendig machen. Vielleicht siehst du danach die Werke mit ganz anderen Augen – oder lächelst einfach über diese eine kopflose Statue.
Hast du dich schon mal gefragt, wie es ist, vor der Mona Lisa zu stehen – und das mit jemandem, der wirklich selbst malt? So begann unser Vormittag im Louvre: Ich, mein Partner und vier weitere Teilnehmer folgten Camille, die mit Farbklecksen an den Händen und einer sanften Art, über Farben zu sprechen, zu uns stieß. Treffpunkt war direkt vor der Metrostation Palais Royal–Musée du Louvre (die ich vorher kaum beachtet hatte – diese Glasperlen über uns schimmerten im Sonnenlicht ganz besonders). Camille erzählte, dass ein lokaler Künstler diesen Eingang gestaltet hat. Schon jetzt sah ich alles mit anderen Augen – und wir waren noch nicht mal drin.
Als wir unter I.M. Peis Pyramide traten, spürte man diese spannende Mischung aus altem Stein und scharfen Glasformen. Camille berichtete von den heftigen Diskussionen bei der Errichtung – viele Pariser waren anfangs nicht begeistert. „Pariser sind eben nie zufrieden“, lachte sie. Drinnen war es ruhiger, als ich erwartet hatte – vielleicht, weil unsere Gruppe so klein war? Wir schlängelten uns an den Massen vorbei direkt zur Nike von Samothrake – ihre Marmor-Falten wirkten fast weich, wenn man genau hinsah – und dann weiter zur Mona Lisa. Kein Gedränge, kein Drängeln. Camille erzählte von Pinselstrichen und Farbschichten, malte die Bewegungen sogar in die Luft. Ob ich alles verstand? Nicht ganz, aber es ließ mich genauer hinschauen.
Immer wieder fiel mir Kleinigkeiten auf: der Geruch von altem Firnis in manchen Sälen oder wie Menschen aus aller Welt sich den Hals verrenkten, um einen Blick auf etwas zu erhaschen, das sie sonst nur aus Büchern kennen. Meine Füße wurden müde (bequeme Schuhe sind ein Muss!), aber das störte nicht, denn Camille machte immer wieder Pausen, um Fragen zu beantworten – warum Künstler bestimmte Pigmente wählten oder was das Licht der Renaissance so besonders macht. Einmal fragte sie, ob wir etwas „Seltsames“ aus der griechischen Antike sehen wollten; wir sagten alle ja, ohne zu wissen, was kommt. Es war eine Statue ohne Kopf, aber voller Charakter. Und ehrlich gesagt denke ich noch oft an ihr Grinsen, als wir die Bedeutung falsch rieten.
Ja, deine Begleitung ist sowohl lizenzierte Führerin als auch aktive Malerin.
Maximal 6 Gäste pro Tour.
Ja, dein Ticket für den Eintritt ist inklusive.
Der Treffpunkt ist nahe der Metrostation Palais Royal–Musée du Louvre.
Die Führung im Museum dauert etwa 2 Stunden.
Ja, Babys und Kinder sind willkommen; Kinderwagen sind erlaubt.
Ja, mit gültigem Ausweis oder Nachweis ist der Eintritt kostenlos.
Ja, die Tour ist für alle körperlichen Voraussetzungen geeignet.
Dein Tag beinhaltet Fast-Track-Tickets für das Louvre Museum in Paris und eine zweistündige Führung mit einer zertifizierten Künstlerin. Die Gruppe bleibt klein (maximal sechs Personen), so kannst du Fragen stellen oder bei deinem Lieblingsbild verweilen, ohne dich gehetzt zu fühlen – und ja, Kinderwagen sind auch willkommen.


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