Los geht’s in Nice mit freundlichen Instruktoren, die dir beim Anziehen der Ausrüstung helfen, bevor es mit dem Boot in den ruhigen Hafen von Villefranche-sur-Mer geht. Mit kompletter Schnorchelausrüstung und zertifiziertem Guide schwebst du über bunte Fische und Seegraswiesen – manchmal bist du einfach nur du und dein Atem unter Wasser. Hier geht’s weniger um perfekte Technik, sondern darum, für einen Nachmittag Teil der Riviera zu sein.
Die Fahrt vom Hafen in Nice bis zum Hafen von Villefranche-sur-Mer dauert etwa zehn Minuten.
Ja, alle wichtigen Ausrüstungsgegenstände wie Maske, Flossen, Schnorchel und bei Bedarf Neoprenanzug sind inklusive.
Nein, Vorkenntnisse sind nicht nötig; die Guides erklären alles vor dem Einstieg ins Wasser.
Ja, ein staatlich geprüfter Instruktor begleitet die Gruppe während der gesamten Tour.
Die Tour beginnt bei Chango Diving nahe dem Hafen von Nice, wo du deine Ausrüstung bekommst, bevor es aufs Boot geht.
Du kannst Meerbrassen, Lippfische, Seeigel und andere typische Meeresbewohner der Riviera entdecken.
Ja, am Treffpunkt stehen Umkleidekabinen und Duschen zur Verfügung.
Nein, Verpflegung ist nicht enthalten; nur die Schnorchelausrüstung ist Teil der Tour.
Dein Tag beinhaltet die Nutzung der kompletten Schnorchelausrüstung – Maske, Flossen, Schnorchel und bei Bedarf Neoprenanzug – sowie die Betreuung durch einen zertifizierten Instruktor von Anfang bis Ende. Du kannst dich vor der Bootsfahrt im Hafen von Nice bei Chango Diving umziehen und duschen, bevor es in die geschützte Bucht von Villefranche-sur-Mer zum geführten Schnorcheln geht.
Mit der Maske sanft aufs Gesicht gedrückt, kämpfte ich mit den Riemen, während mir jemand die Flossen reichte – ich glaube, es war Camille, unsere Instruktorin, die lächelte, als hätte sie das schon tausendmal gemacht. In den Umkleiden von Chango Diving herrschte reges Treiben, Leute zogen ihre Neoprenanzüge zu und lachten über das kalte Wasser. Überall roch es nach Sonnencreme und diesem typischen Gummi-Geruch von Neopren. Gemeinsam stolperten wir zum Boot, noch halb mit der Ausrüstung beschäftigt, und ich dachte mir, wie unbeholfen wir wohl aussahen.
Die Fahrt vom Hafen in Nice nach Villefranche-sur-Mer dauerte nur etwa zehn Minuten – oder so ungefähr. Ich verlor die Zeit aus den Augen, weil der Wind mir ständig die Haare ins Gesicht wehte und das Wasser so ein seltsames Blau-Grün hatte, dass es fast unwirklich wirkte. Camille zeigte auf Cap Ferrat in der Ferne und sagte, wir sollten nach Meerbrassen Ausschau halten, sobald wir im Wasser sind. Sie erklärte, wie man den Schnorchel frei pustet, falls Wasser reinkommt (was ich sofort wieder vergaß), versprach aber, immer in der Nähe zu bleiben, falls jemand Panik bekommt. Ihre Sicherheit wirkte beruhigend – als kenne sie jeden Stein in diesem Hafen.
Ich glitt ins Wasser hinter einem Jungen namens Hugo her, der sofort aufschrie, weil ihn etwas am Fuß berührte (es war nur Seegras). Der erste Atemzug schmeckt immer nach Plastik und Salz. Für einen Moment war das Wasser zu kalt, doch dann begann ich über die Wiesen aus wiegenden Seegräsern und die kleinen silbernen Fische zu schweben, die flink umherflitzten. Jemand rief „Seeigel!“, und wir rückten alle näher zusammen, bis Camille uns mit einem Lächeln wegwinkte: „Schaut, aber nicht anfassen.“ Unter Wasser gibt es diesen Moment, in dem alles still wird, bis auf das eigene Atmen – an diese Stille denke ich heute noch oft zurück.
Zurück auf dem Boot tauschten alle ihre Sichtungen aus – Meerbrassen, vielleicht ein paar Lippfische (ich bin mir nicht sicher, ob ich die unterscheiden könnte). Meine Maske hinterließ stundenlang rote Abdrücke im Gesicht, aber ehrlich gesagt war mir das egal. Wenn du Lust hast, in Villefranche-sur-Mer zu schnorcheln oder einfach nur eine Weile im Mittelmeer zu treiben, ist das so ein Tag, an den man sich wegen der kleinen Dinge erinnert – wie der salzige Geschmack auf den Lippen oder wie warm die Sonne das Boot macht, wenn man wieder an Bord klettert.
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