Du überquerst die Bucht von Saint-Tropez mit dem Boot ab Sainte-Maxime, schlenderst mit deinem Guide über lebhafte Märkte, erkundest die Kanäle von Port Grimaud und kannst je nach Saison im Meer schwimmen oder Wein probieren. Das ist kein klassischer Sightseeing-Trip, sondern echtes Riviera-Feeling zwischen sonnengewärmtem Stein und Café-Tischen.
Ich hätte nicht gedacht, dass die Luft in Sainte-Maxime so salzig riecht – fast süß sogar, wie eine Mischung aus Sonnencreme und frisch gebackenem Brot. Unser Guide Luc winkte uns schon zum Steg, bevor ich meinen Kaffee ausgetrunken hatte. Das Boot über die Bucht nach Saint-Tropez war größer als erwartet (viel ruhiger als befürchtet), und als wir ablegten, legte sich eine seltsame Ruhe über uns – nur ein paar Möwen und das Plätschern des Wassers am Rumpf. Nach fünfzehn Minuten waren wir in Saint-Tropez, das gleichzeitig glamourös und ganz entspannt wirkte. Und das meine ich positiv.
Luc zeigte uns Brigitte Bardots ehemaliges Haus, während wir an Yachten vorbeigingen, die eher wie schwimmende Wohnungen aussahen als Boote. Auf dem Markt herrschte reges Treiben – dienstags und samstags, falls du vorausplanen willst – überall Blumen, Leute, die freundlich über Käsepreise feilschten, und jemand verkaufte Lavendelsäckchen, die meinen Rucksack noch Tage später nach Sommer duften ließen. Zum Mittagessen suchten wir uns einen Platz am Hafen (ich konnte den Moules Frites nicht widerstehen) und ehrlich gesagt war es fast das Schönste, einfach den Leuten beim Flanieren zuzusehen.
Nach Saint-Tropez fuhren wir weiter nach Port Grimaud – die „Kleine Venedig“ genannt wird. Dort war es ruhiger, pastellfarbene Häuser spiegelten sich in den Kanälen, Kinder schleckten mit klebrigen Fingern ihr Eis. Ich versuchte, auf Französisch Pistazieneis zu bestellen; die Frau hinter der Theke lächelte höflich, wechselte dann aber doch ins Englische. Je nach Wetter oder Lucs Laune (er scherzte darüber), gibt’s manchmal Zeit am Strand oder eine Weinprobe – ich hatte Glück und bekam beides: Sonne und Sand. Das Wasser war kalt, aber klar genug, um meine Zehen zu sehen.
Auf der Rückfahrt schlängelte sich die Strecke durch Weinberge im warmen Nachmittagslicht – Côte de Provence pur – und Luc erzählte, dass jedes Dorf im Sommer sein eigenes Fest hat. Wir fuhren an den roten Felsen des Estérel-Massivs vorbei; ich dachte immer wieder, wie anders das hier aussieht als in Nizza, obwohl es gar nicht weit ist. Als wir zurückkamen, roch ich noch leicht nach Meersalz und Sonnencreme – vielleicht bleibt einem so ein Tagesausflug von Nizza deshalb besonders im Gedächtnis.
Die Überfahrt dauert je nach Bedingungen etwa 15 bis 30 Minuten.
Ja, Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Nizza sind im Preis enthalten.
Ja, im Sommer kannst du an einem weißen Sandstrand bei Port Grimaud baden – Badesachen nicht vergessen!
Wenn das Wetter nicht mitspielt, bietet dein Guide stattdessen eine kostenlose Weinprobe an.
Nein, aber du hast Zeit, dir in Saint-Tropez ein Restaurant für das Mittagessen auszusuchen.
Die Tour wird von professionellen lokalen Guides auf Englisch (und oft auch Französisch) geführt.
Du läufst durch Häfen und Dörfer, kannst aber jederzeit in Cafés oder an den Kanälen pausieren; die Tour ist für die meisten Fitnesslevel geeignet.
Ja, es gibt Kindersitze und Kinderwagen sind auf der Route größtenteils nutzbar.
Dein Tag beinhaltet Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Nizza, Transport in einem modernen, bequemen Fahrzeug mit professionellem Fahrer-Guide, eine etwa 15–30-minütige Bootsfahrt von Sainte-Maxime nach Saint-Tropez sowie flexible Stopps zum Erkunden von Märkten oder Entspannen am Strand oder bei einer Weinprobe – je nach Saison und Wetter.
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