Segle von Nizza vorbei an Saint-Jean-Cap-Ferrat zur Mala-Höhle, wo du in deinem eigenen Tempo schwimmen und schnorcheln kannst. Gleit durch die Bucht von Villefranche mit ihren spektakulären Farben, die du sicher schon auf Fotos gesehen hast – und erlebe sie live. Freu dich auf salzige Luft, spannende Geschichten vom Guide und Momente, die lange nachklingen.
Die genaue Dauer ist nicht angegeben, aber rechne mit mehreren Stunden inklusive Stopps an der Mala-Höhle und in der Bucht von Villefranche, bevor es zurück zum Hafen von Nizza geht.
Ja, Schnorchelausrüstung ist an Bord vorhanden, damit du beim Baden die Unterwasserwelt erkunden kannst.
Nein, aus Sicherheitsgründen dürfen nur Schwimmer ins Wasser gehen.
Nein, Kinder unter 5 Jahren sind bei dieser Tour nicht erlaubt.
Nein, an Bord gibt es keine Toilette oder sanitäre Einrichtungen.
Das Boot legt im Hafen von Nizza ab; bitte sei mindestens 15 Minuten vor Abfahrt vor Ort.
Ja, Schwimmwesten sind Teil der Ausrüstung an Bord und werden zur Verfügung gestellt.
Dein Tag beginnt mit dem Ablegen im Hafen von Nizza, alle Gebühren sind inklusive. Du kannst die Schnorchel-Ausrüstung und Schwimmwesten vom Guide nutzen, während leise Musik an Bord läuft und du zwischen Stopps wie der Mala-Höhle und der Bucht von Villefranche entlanggleitest, bevor es am Nachmittag zurückgeht.
Kaum stehe ich auf dem Boot, reicht mir unser Guide Marc schon Maske und Schnorchel – er grinst, als wüsste er genau, wie tollpatschig ich bin. Der Hafen von Nizza verschwindet langsam hinter uns, und eine salzige Brise wirbelt meine Haare wild durcheinander. Nach etwa zehn Minuten tauchen die schroffen Klippen von Èze vor der Sonne auf, und plötzlich verlangsamen wir die Fahrt vor einem zerklüfteten Felsen – der Mala-Höhle. Dass das Wasser hier so klar und grünblau ist, hätte ich nicht erwartet, fast unwirklich schön. Marc scherzt, wenn man hier seine Sonnenbrille fallen lässt, sieht man sie tatsächlich absinken (er behauptet, das sei schon passiert). Ich bin keine große Schwimmerin, die anderen planschen schon, also lasse ich nur meine Füße ins Wasser baumeln und atme tief den seltsamen Mix aus Algen und Sonnencreme ein.
Nach der Mala-Höhle gleiten wir an Saint-Jean-Cap-Ferrat entlang. Die Küste wirkt stellenweise wild und unberührt – dann taucht plötzlich eine Villa halb versteckt zwischen Pinien auf, und man erinnert sich, wo man gerade ist. Marc zeigt auf ein Haus, das angeblich einem berühmten Sänger gehörte, zuckt aber mit den Schultern, als jemand fragt, welches genau („das sagen sie alle“, lacht er). Die Sonne fühlt sich hier anders an – warm, aber nicht drückend – und irgendwo an Bord läuft leise Musik. Einmal ertappe ich mich dabei, wie ich nur aufs Wasser starre, wie das Licht darauf tanzt, und an nichts anderes denke. Für mich eine echte Seltenheit.
Der letzte Halt ist die Bucht von Villefranche. Viel ruhiger, als ich erwartet hatte; trotz anderer Boote herrscht eine angenehme Stille zwischen den Gesprächen. Die Farben wirken wirklich fast unwirklich – als hätte jemand den Kontrast extra für diesen Ort hochgedreht. Einige springen nochmal mit Schnorchel ins Wasser (Ausrüstung ist inklusive), während ich kleine Fische beobachte, die dicht unter der Wasseroberfläche am Rumpf entlanghuschen. Auf der Rückfahrt nach Nizza ist es still an Bord – vielleicht sind alle müde, oder sie saugen einfach die Eindrücke in sich auf. Diese stille Verbindung mit fremden Menschen fühlt sich auf seltsame Weise tröstlich an.
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