Du wanderst an der Sorgue in Fontaine de Vaucluse, genießt den Blick über Weinberge vom Aussichtspunkt in Gordes, schlenderst nach dem Mittagessen durch die ockerfarbenen Gassen von Roussillon und tankst Ruhe in Ménerbes – alles mit bequemer Abholung und lokalen Guides, die jeden Geheimweg und jede Geschichte kennen.
Ich wollte den Luberon schon ewig sehen – diese Dörfer, die auf den Hügeln thronen, haben einfach etwas, das einen schon vor der Ankunft packt. Als Nicolas uns dann pünktlich in Avignon abholte (was mich ehrlich gesagt überraschte), war ich schon ganz aufgeregt. Im Van war es erst still, doch Veronica brachte einen Witz über provenzalische Fahrer, und plötzlich tauschten wir alle Reisegeschichten aus, während wir aus der Stadt rausfuhren. Ich erinnere mich, wie sich die Luft veränderte – sie roch leicht grünlich, nach Flusswasser und zerdrückten Blättern, als wir Fontaine de Vaucluse erreichten.
Fontaine wirkte wie ein Geheimtipp, versteckt hinter einem Vorhang aus Bäumen. Die Sorgue fließt mitten hindurch – glasklar und so kalt, dass ich erschrocken meine Finger eintauchte. Wir schlenderten den schattigen Weg zur Quelle entlang (tiefer als man denkt), kamen an einer alten Wassermühle vorbei, in der man noch den Duft von nassem Papier und Holzleim riechen kann, wenn man nah genug rangeht. Ich verlor völlig das Zeitgefühl beim Stöbern in Antiquitätenläden und beim Beobachten der Einheimischen, die sich mit winzigen Nicken grüßten – so subtil, dass man sie fast übersieht.
Als nächstes stand Gordes auf dem Plan. Nicolas bestand darauf, zuerst an diesem Aussichtspunkt zu halten („Das wirst du mir später danken!“), und er hatte Recht – auch wenn meine Fotos dem Tal nicht gerecht werden. Das Dorf selbst besteht aus Steinmauern und verwinkelten Gassen; ich habe mich zweimal verlaufen, als ich die Eisdiele suchte, die jemand empfohlen hatte (gefunden – Pistazie war es wert). Irgendwas an dem Licht, das auf die alten Steine fällt, macht alles viel weicher. Danach ging’s zum Mittagessen nach Roussillon – Ocker überall, irgendwie sogar in der Luft. Mein Sandwich schmeckte leicht nach Rosmarin (oder vielleicht rochen meine Hände so, nachdem ich an all den Sträuchern vorbeigestreift war?). Wenn du Zeit hast, mach den Ockerpfad – deine Schuhe werden danach nie wieder dieselben sein.
Unser letzter Halt war Ménerbes, ruhiger als die anderen, aber mit diesen weiten Aussichten, die mich stundenlang einfach nur sitzen und staunen ließen. Veronica zeigte auf Peter Mayles altes Haus (ich tat so, als wäre es mir egal, machte aber trotzdem ein Foto). Auf der Rückfahrt nach Avignon wurden alle langsam müde und still – nur Nicolas summte leise zu einem französischen Popsong im Radio mit. Manchmal passt ein Tag einfach besser zusammen, als man denkt; manchmal denke ich noch an diesen smaragdgrünen Fluss, wenn ich ein bisschen Ruhe brauche.
Die Tour dauert etwa 8 bis 8,5 Stunden inklusive Fahrzeit zwischen den Dörfern.
Besucht werden Fontaine de Vaucluse, Gordes, Roussillon und Ménerbes.
Nein, Mittagessen ist nicht inklusive, aber in Roussillon gibt es freie Zeit für Cafés und Imbisse.
Die Gruppe ist auf 8 Personen begrenzt.
Die Abholung erfolgt an einem zentralen Treffpunkt in Avignon; bei Anreise mit dem Auto bitte vorher wegen Parkmöglichkeiten melden.
Nein, Eintrittsgelder wie für den Ockerpfad (3,50 €/Erwachsener) sind nicht enthalten.
Ja, es gibt spezielle Babysitze und Kinderwagen können mitgenommen werden.
Die Touren werden von Veronica oder Nicolas geleitet – den Gründern der Firma persönlich.
Dein Tag beinhaltet bequemen Transport in einem klimatisierten Fahrzeug mit Live-Kommentar vom Guide. Parkgebühren sind inklusive, und es ist immer jemand dabei, der den Weg kennt oder spannende Geschichten erzählt, während du die Dörfer erkundest, bevor es am späten Nachmittag zurück nach Avignon geht.
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