Du schlenderst durch jahrhundertealte Keller im Château de Luc, hörst Familiengeschichten von deiner lokalen Führerin und probierst fünf Bio-Weine direkt dort, wo sie entstehen. Freu dich auf Lachen, ehrliche Antworten zum Leben im Weinberg und kleine Überraschungen, die dir lange im Gedächtnis bleiben.
Fast wäre ich über einen Spielzeugtraktor im Hof gestolpert – die Fabre-Kinder wohnen hier wirklich, nicht nur auf den Broschüren. Das Anwesen fühlte sich echt an, nicht inszeniert. Unsere Führerin (ich glaube, sie hieß Camille?) winkte uns rein und entschuldigte sich für die schlammigen Stiefel am Eingang. Sie grinste und sagte: „So ist das echte Leben im Weinberg.“ Ich mochte sie sofort.
Wir starteten in einem kühlen, hallenden Keller unter dem Château de Luc. Es roch nach altem Stein und etwas Erdigem – vielleicht Pilze? Camille erzählte, dass die Familie hier seit 1605 Wein macht, was mich ehrlich gesagt kurz sprachlos machte. Sie zeigte uns Rillen in der Wand, wo früher die Fässer lagen. Jemandes Handy vibrierte, und sie lachte nur: „Die Geister stört das nicht.“
Nach einem Rundgang durch eine Küche, die direkt aus einem historischen Film stammen könnte (abgesehen von einem Laptop auf dem Tisch), landeten wir in einem ehemaligen Stall. Dort probierten wir fünf verschiedene Bio-Weine – alles Fabre Family Wines. Ich versuchte „Grenache“ mit französischem Akzent auszusprechen; ich bin mir ziemlich sicher, dass ich gescheitert bin, denn Camille lächelte nur höflich und korrigierte mich nicht. Der Rosé war frisch und fast salzig, was mich überraschte. Brot lag auch auf dem Tisch, aber ehrlich gesagt war ich mehr damit beschäftigt, jeden Wein zu riechen als zu essen.
Sie beantwortete jede Frage zum Bio-Anbau ganz entspannt – auch als jemand fragte, ob sie den Einsatz von Pestiziden vermissen („Nicht wirklich“, zuckte sie mit den Schultern). Die ganze Atmosphäre war locker und ungezwungen, wie bei einem Besuch bei entfernten Verwandten, die sich wirklich freuen, dass man da ist. Manchmal denke ich noch an den Kellergeruch, wenn ich zu Hause eine Flasche öffne.
Ja, Babys und Kinder sind willkommen; es gibt sogar eine Spielecke für die Kleinen.
Du kannst fünf Bio-Weine der Fabre-Familie deiner Wahl verkosten.
Die Führung ist für alle Fitnesslevels geeignet; Kinderwagen und Buggys sind erlaubt.
Ja, Assistenztiere dürfen während der Führung mitkommen.
Nein, es gibt kein Mittagessen, nur die Weinverkostung.
Die Tour findet im Château de Luc im Languedoc statt.
Das Château ist noch immer von der Familie Fabre bewohnt; du kannst ihnen während der Führung begegnen.
Dein Tag umfasst eine geführte Tour durch die historischen Keller und die große Küche des Château de Luc sowie eine entspannte Verkostung von fünf Bio-Weinen der Fabre-Familie im ehemaligen Stall – alles begleitet von einer lokalen Führerin, die dir alle Fragen zum Weinberg und zur Weinherstellung beantwortet.
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