Erlebe die französische Riviera hautnah – von den Parfümwerkstätten in Grasse über den Filmzauber in Cannes bis zu mittelalterlichen Dörfern hoch über dem Meer. Mit lokalem Guide und Hoteltransfer probierst du Veilchen in Tourettes sur Loup und schlenderst durch kunstvolle Gassen in St Paul de Vence – mit mehr Erinnerungen als Fotos im Gepäck.
Ja, die Abholung und Rückfahrt vom Hotel sind im Preis enthalten.
Die Tour dauert den ganzen Tag und führt zu mehreren Stationen entlang der französischen Riviera und in provenzalische Dörfer.
Eine geführte Besichtigung der Parfümfabrik Fragonard in Grasse ist inklusive; die anderen Stopps kannst du mit deinem Guide frei erkunden.
Nein, Mittagessen ist nicht enthalten; unterwegs gibt es aber mehrere Möglichkeiten, Essen zu kaufen.
Die private Tour ist für bis zu 8 Personen pro Fahrzeug ausgelegt.
Ja, Babysitze sind auf Anfrage bei der Buchung verfügbar.
Ein moderates Fitnesslevel ist sinnvoll, da es zu Fuß durch die Dörfer geht.
Die Tour führt nach Grasse, Cannes, Antibes (inklusive Cap d’Antibes), Gourdon, Tourettes sur Loup und St Paul de Vence.
Dein Tag beinhaltet die Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Nizza oder Umgebung, eine geführte Besichtigung der Parfümfabrik Fragonard in Grasse sowie den Transport zwischen den Dörfern in einem klimatisierten Fahrzeug mit deinem professionellen Guide am Steuer – du musst nur bereit sein für das Wetter, das die Provence an diesem Morgen für dich bereithält.
Ich hätte nicht gedacht, dass Grasse so… altmodisch süß riecht. Nicht wie die Parfümtheken zu Hause – eher wie ein Garten nach dem Regen. Unsere Führerin Sylvie grinste, als ich beim ersten Duft im Fragonard die Nase rümpfte. Sie meinte, das liege am Jasmin, den sie verwenden – lokal und ziemlich intensiv. Wir sahen einer Frau im weißen Kittel zu, wie sie etwas Goldenes in einer Glasflasche wirbelte; sie zwinkerte uns zu. Ich denke noch immer an diesen Duft, der stundenlang an meinem Ärmel klebte.
Cannes war lauter als erwartet – Autos schlängelten sich die Croisette entlang, Leute posierten am roten Teppich, obwohl gerade kein Festival ist. Sylvie zeigte uns, wo die Filmstars wohnen (ich wollte reinspähen, sah aber nur mein eigenes Spiegelbild). Antibes wirkte dagegen ruhiger – alte Steinmauern, ein Mann verkaufte Oliven unter einem Sonnendach, Meeresluft vermischte sich mit salziger Brise. Wir fuhren so schnell durch Cap d’Antibes, dass ich fast die Villen hinter den Toren verpasst hätte; anscheinend braucht man eine Einladung, um mehr als Hecken zu sehen.
Als Nächstes kam Gourdon – ein Dorf auf einem Hügel, das aussieht, als wäre es aus dem Fels gewachsen. Der Wind dort oben war scharf und kalt, obwohl unten die Sonne schien. Direkt am Rand thront eine Burg; wir schlenderten durch enge Gassen und hörten Kirchenglocken, die von den Klippen widerhallten. Tourettes sur Loup war noch ruhiger – überall Veilchen, sogar kandierte (die schmecken besser als erwartet). Eine Katze begleitete uns eine halbe Straße lang, bevor sie das Interesse verlor.
In St Paul de Vence war ich müde, wollte aber nicht, dass der Tag endet. Überall Künstlerateliers, alte Männer spielten Pétanque unter Platanen. Das Licht wirkte hier anders – irgendwie wärmer? Vielleicht lag es am späten Nachmittag oder daran, dass wir schon so viel gesehen hatten. Falls du diese private Tour ab Nizza an der französischen Riviera planst: Überspring das Mittagessen nicht, sonst wirst du es bereuen (ich habe es getan). Bei leerem Magen nimmt man einfach zu wenig auf.

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