Erkunde Helsinkis berühmte Plätze und Kathedralen, koste geräuchertes Rentier und lokale Schokolade in der Alten Markthalle und schlendere mit einem ortskundigen Guide durch den Esplanadi Park – inklusive Insider-Tipps und dem ein oder anderen Lachen.
Mit den Händen tief in den Taschen folgte ich unserer Reiseleiterin, die uns winkend über den Senatsplatz führte – ihr Schal flatterte wie eine Fahne im Wind. Sie blieb an den steinernen Stufen des Doms von Helsinki stehen und erzählte, dass die Einheimischen ihn manchmal „weiße Torte“ nennen. Ich blinzelte zu den grünen Kuppeln hinauf, halb zuhörend, halb abgelenkt von einer Gruppe Studenten, die auf dem eisigen Pflaster lachten. In der Luft lag ein Hauch von geröstetem Kaffee, irgendwo ganz nah. Schon komisch, wie man sich an solchen Orten gleichzeitig winzig und ganz präsent fühlt.
Als Nächstes standen die Jugendstilgebäude in Katajanokka auf dem Programm – Fenster mit geschwungenen Formen und ungewöhnlichen Winkeln, die Farben etwas verblasst, aber dennoch stolz wirkten. Unsere Führerin zeigte auf eine geschnitzte Eule über einer Tür – die soll Glück bringen. Ich versuchte, ein Foto zu machen, doch meine Finger waren vom kalten Wetter zu unbeholfen (hätte doch Handschuhe mitnehmen sollen). Dann schlenderten wir Richtung Marktplatz, Möwen kreischten über uns, und tauchten in die warme, lebhafte Alte Markthalle ein. Die Verkostung begann mit geräuchertem Rentier – salzig, kräftig, ganz anders als erwartet – und Roggenbrot, das fast meine Zähne knackte. Li lachte, als ich versuchte, „poronliha“ auf Finnisch auszusprechen; wahrscheinlich klang das eher nach Kauderwelsch.
Am meisten denke ich noch an die blaue Schokolade, die wir probierten – süß, aber mit einer seltsamen Kräuternote? Ich weiß nicht, ob ich sie mochte oder einfach die Überraschung genoss. Danach schlenderten wir durch den Esplanadi Park, die Stiefel knirschten auf alten Schneeresten, während wir einem älteren Paar zusahen, das Vögel an einer Statue fütterte. Unsere Führerin ließ uns so lange verweilen, wie wir wollten; niemand hetzte uns weiter. Es fühlte sich an, als würde Helsinki uns endlich seine sanfte Seite zeigen.
Es gibt Lachs-Canapés, geräuchertes Rentier, Fischspezialitäten, Käse aus Brot, traditionelles Roggenbrot und Gebäck, lokale Schokolade und alkoholfreie Getränke.
Nein, ein Mittagessen ist nicht enthalten – nur Verkostungen.
Ein Abholservice vom Hotel ist nicht vorgesehen; öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe verfügbar.
Ja, es werden ausschließlich private Touren angeboten, die Startzeit ist flexibel wählbar.
Die Tour ist rollstuhlgerecht, außer in den Monaten Dezember bis Februar wegen Eisglätte.
Senatsplatz, Dom von Helsinki, Jugendstilviertel Katajanokka, Allas Sea Pool, Marktplatz, Alte Markthalle, Esplanadi Park, Einkaufsstraße Aleksanterinkatu und Uspenski-Kathedrale.
Der Fokus liegt auf lokalen Spezialitäten wie Fisch und Rentier; bitte Allergien oder spezielle Wünsche vorher mitteilen.
Dein Tag führt dich zu Helsinkis Highlights wie Senatsplatz, Dom, Uspenski-Kathedrale und Esplanadi Park mit Verkostungen von Lachs-Canapés, geräuchertem Rentier (oder Alternativen), traditionellem Roggenbrot, Gebäck und lokaler blauer Schokolade – alles begleitet von einem erfahrenen lokalen Guide. Alkoholfreie Getränke sind inklusive, Mittagessen nicht, also komm nicht hungrig!


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