Erkunde Soho und Covent Garden mit einem lokalen Guide, koste britische Klassiker wie Fish & Chips und Scotch Eggs in einem uralten Pub, genieße Kaffee aus einem Jahrhundert-Café und probiere die viralen Desserts, über die alle reden. Lachen, neue Geschmäcker und vielleicht ein bisschen Regen – aber vor allem echtes London-Feeling.
Ich dachte, ich kenne Londons Food-Szene – aber weit gefehlt. Unser erster Halt in Soho war eine traditionelle Bäckerei, die schon von außen nach warmem Zucker und Butter duftete. Unser Guide Sam winkte uns schon von der Ecke mit seinem gelben Regenschirm zu (bei Nieselregen leicht zu erkennen). Er erzählte, dass Soho früher voll mit Jazzbars und geheimen Clubs war – ich hörte nur halb zu, während ich in ein Gebäck biss, das überall Krümel hinterließ. Unordentlich, aber jede Sekunde wert.
Auf dem Weg nach Covent Garden kamen wir an einem Straßenkünstler vorbei, der schief Oasis sang – typisch London. Sam zeigte auf ein kleines Café, das seit über hundert Jahren geöffnet ist – er meinte, der Espresso schmecke hier „wie Geschichte“. Ich musste lachen, bis ich ihn probierte. Irgendwas hat es, Kaffee dort zu trinken, wo schon Generationen vor dir saßen; vielleicht war es der Koffein-Kick, aber für einen Moment fühlte ich mich ganz nah an der Stadt.
Das Highlight? Ein 800 Jahre alter Pub, versteckt hinter Baugerüsten (London scheint immer im Umbau zu sein). Dort probierten wir Scotch Eggs und Pork Pies – angeblich gibt’s die nur auf dieser Tagestour durch Soho und Covent Garden. Ich hätte nie gedacht, dass mir das Scotch Egg so gut schmeckt; es war noch warm, das Eigelb perfekt cremig, salzig auf die beste Art. Einige Einheimische an der Bar nickten uns zu, als wir etwas unbeholfen unsere Pints anstießen. Echt und nicht für Touris inszeniert.
Als wir dann bei der Fish & Chips-Bude ankamen (Sam schwor, das sei „das beste in London“, aber ehrlich, jeder Brite sagt das), spannten meine Jeans schon und mein Handy war voll mit verschwommenen Food-Fotos. Es gab auch virale Desserts – Leute standen Schlange, nur um sie zu ergattern, machten Fotos, bevor sie reinbissen. Diese klebrige Süße geht mir noch Tage später nicht aus dem Kopf. Am Ende landeten wir bei den Marktständen in Covent Garden, müde, aber glücklich, der Regen klebte meine Haare in kleine Locken. Nicht alles lief glatt (ich kleckerte Sauce auf den Ärmel), aber irgendwie machte das die Tour nur authentischer.
Die Tour beginnt an der King Charles II Statue auf dem Soho Square, etwa fünf Minuten zu Fuß von der Tottenham Court Road Station.
Nein, Essen und Getränke zahlst du selbst, so kannst du an jeder Station selbst entscheiden, was du probieren möchtest.
Die beiden Viertel liegen nah beieinander, die Strecke ist kurz und wird zu Fuß erkundet.
Ja, du kannst an jeder Station selbst wählen, sodass auch spezielle Ernährungswünsche berücksichtigt werden können.
Nein, wegen der Gehwege ist die Tour nicht für Kinderwagen oder Buggys geeignet.
Nein, es gibt keinen Hoteltransfer; du triffst deinen Guide direkt am Soho Square.
Der Fokus liegt auf dem Essen, aber am Ende gibt es etwas freie Zeit an den Marktständen in Covent Garden.
Ja, sowohl am Soho Square als auch in Covent Garden gibt es gute Anbindungen an den öffentlichen Nahverkehr.
Dein Tag beinhaltet einen geführten Spaziergang durch Soho und Covent Garden mit Stopps in historischen Pubs für exklusive Scotch Eggs und Pork Pies, die es nur auf dieser Tour gibt, Verkostungen in weltberühmten Bäckereien und angesagten Dessertläden, Besuche in jahrhundertealten Cafés und lebhaften Märkten – alles mit einem professionellen lokalen Guide. Essen und Getränke kaufst du separat, so kannst du ganz nach Lust und Laune probieren.


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