Du fährst von Quito entlang der Straße der Vulkane, triffst Tigua-Künstler in ihrem Dorf und wanderst mit einem lokalen Guide zur surreal blauen Quilotoa Lagune. Genieße traditionelle Küche zum Mittag und die frische Andenluft – ein Tag voller Farben und unerwarteter Ruhe.
Ich hätte nicht gedacht, wie schnell sich die Landschaft verändert, nachdem wir Quito verlassen hatten – eine Minute noch Stadtlärm, im nächsten Moment nur noch endlose grüne Hügel und Wolken, die tief über der Straße der Vulkane hängen. Unser Guide Diego erzählte uns auf der Fahrt Geschichten zu jedem Gipfel. Immer wieder versuchte ich, den Cotopaxi durch den Nebel zu erspähen. Er lachte, als ich fragte, ob es hier überhaupt oft sonnig wird – wohl eher selten. Aber ehrlich gesagt verlieh der Nebel der Szenerie eine geheimnisvolle Stimmung.
Der erste richtige Halt war ein winziges Künstlerdorf der Tigua. Ihre naiven Bilder hatte ich schon auf Märkten gesehen, aber noch nie jemanden beim Malen erlebt. Die Farben leuchteten so kräftig vor dem grauen Himmel – Hähne, Lamas, Berge, die jeden Zentimeter der Leinwand füllten. Ein Künstler ließ mich sogar einen Pinselstrich probieren (ich vermasselte es, er grinste nur und richtete es wieder). Der Geruch von Ölfarbe gemischt mit Holzrauch aus der Nähe blieb mir noch lange im Gedächtnis.
Dann die Quilotoa Lagune selbst – schwer in Worte zu fassen, ohne kitschig zu klingen. Man läuft bis zum Rand und sieht diese riesige türkisfarbene Schale, wo vor Jahrhunderten ein Vulkan explodierte. Der Wind biss so scharf in die Ohren, dass ich den Staub auf der Zunge schmeckte, als wir den Pfad hinuntergingen. Manche wanderten bis ans Wasser, ich schaffte nur die Hälfte, bevor meine Beine meckerten (Diego meinte, das passiert jedem). Der Rückweg ist eine andere Geschichte... aber man gewöhnt sich daran, alle paar Minuten „die Aussicht zu bewundern“ – was eigentlich heißt, kurz Luft zu holen.
Mittagessen war einfach – heiße Suppe und Reis mit Hühnchen an einer kleinen Raststätte, nichts Besonderes, aber nach der Wanderung genau richtig. Auf der Rückfahrt nach Quito sah ich wieder, wie der Nebel alles einhüllte, und dachte daran, wie ruhig es dort draußen im Vergleich zur Stadt war. Manchmal denke ich noch an diesen Blick in die Quilotoa hinab – wie winzig man sich fühlt, wenn man am Rand steht.
Die Tour dauert einen ganzen Tag, inklusive Fahrtzeit zwischen Quito und der Quilotoa Lagune.
Bei privater Buchung ist das Mittagessen inklusive; sonst können Mahlzeiten extra kosten.
Die Wanderung ist moderat; der Abstieg ist leichter als der steile Aufstieg.
Ja, Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Quito sind im Preis enthalten.
Ja, vegetarische Gerichte sind verfügbar, wenn du sie bei der Buchung angibst.
Kinder können mitkommen, müssen aber von einem Erwachsenen begleitet werden.
Ja, die Tour findet bei jedem Wetter statt; bitte passende Kleidung mitbringen.
Du genießt Ausblicke auf die Andenvulkane und besuchst das Künstlerdorf Tigua mit lokaler Kunst und Kultur.
Dein Tag beinhaltet Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Quito, geführte Touren entlang der Straße der Vulkane, Eintritt zur Quilotoa Lagune und zum Tigua-Dorf sowie ein Mittagessen bei privater Buchung – danach Rückfahrt bei Sonnenuntergang.


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