Du startest früh in Quito mit Abholung vom Hotel und fährst dann ins Cotopaxi-Gebiet für eine Wanderung in großer Höhe mit lokalem Guide. An der Limpiopungo-Lagune kannst du wilde Pferde beobachten oder, wenn du Glück hast, die Spiegelung von Cotopaxi sehen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen geht’s zurück in die Stadt – mit müden Beinen und neuen Eindrücken.
Ich erinnere mich noch genau, wie ich Cotopaxi zum ersten Mal aus dem Fenster unseres Minibusses sah – dieser weiße Gipfel schwebte über den Wolken, während Quito langsam hinter uns verschwand. Unsere Guide Andrea machte ständig Witze darüber, dass wir alle auf 4.600 Metern außer Atem sein würden (und sie hatte Recht). Je höher wir kamen, desto kälter wurde die Luft. Jemand aus unserer Gruppe versuchte mit Handschuhen den Reißverschluss zuzumachen – hat nicht geklappt, aber alle mussten lachen. Nur anderthalb Stunden von Quito entfernt, fühlte es sich an, als wären wir auf einem anderen Planeten gelandet.
Als erstes hielten wir am Mariscal Sucre Informationszentrum. Andrea zeigte uns alte Lavaströme und erklärte, warum die Pflanzen hier so robust aussehen – irgendwas mit Vulkanasche im Boden. Der Wind war scharf und trug einen erdigen Duft, den ich schwer beschreiben kann, eine Mischung aus nassem Stein und Gras. Beim Aufstieg zum Refugium (4.864 m sind kein Pappenstiel) fragte ich mich ehrlich, ob meine Beine das mitmachen würden. Der Boden war locker und sandig, jeder Schritt fühlte sich an wie zwei. Ein paar Einheimische kamen uns entgegen, grinsten und riefen „ánimo!“, was mehr half, als ich erwartet hatte.
Danach fuhren wir zur Limpiopungo-Lagune. Wenn die Wolken sich lichten, spiegelt sich Cotopaxi perfekt im Wasser – bei uns zogen sie so schnell vorbei, dass man kaum ein Foto machen konnte, bevor sich alles wieder änderte. Wilde Pferde grasten am Ufer, ihre Schweife jagten Fliegen davon. Danach gab es Mittagessen (ich glaube, Hühnchen mit Reis?), und alle waren noch etwas benommen von der Höhe oder einfach glücklich, mal sitzen zu können.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich so klein fühlen würde, mit diesem riesigen Himmel über mir. Bis heute, wenn ich Fotos von Cotopaxi-Touren sehe, spüre ich diese Mischung aus Stolz und Fernweh – als wäre ein Teil von mir immer noch dort oben, atmet die dünne Luft.
Die Tour dauert etwa 9 Stunden, startet gegen 7:20 Uhr und ist gegen 16 Uhr wieder in Quito.
Ja, das Mittagessen ist im Tagesausflug enthalten.
Das höchste Ziel ist das Refugium auf 4.864 Metern.
Ja, es gibt eine Abholung von zentral gelegenen Hotels in Quito.
Du solltest warme Kleidung, eine wasserdichte Jacke, Handschuhe, Schal, Mütze, feste Schuhe oder Wanderschuhe, Sonnenbrille und Sonnencreme mitbringen.
Die Wanderung erfordert eine moderate Fitness wegen der Höhe, aber keine Kletterkenntnisse.
Ja, du besuchst die Limpiopungo-Lagune und das Informationszentrum, bevor die Wanderung startet.
Dein Tag startet mit der Abholung vom Hotel in Quito (oder Treffpunkt), dann geht es mit Transport ins Cotopaxi-Gebiet inklusive Eintritt. Zum Start gibt’s Frühstück, danach eine geführte Wanderung bis zum Refugium auf fast 4.900 Metern, Zeit an der Limpiopungo-Lagune zum Fotografieren oder Verschnaufen und zum Abschluss ein warmes Mittagessen, bevor es zurück in die Stadt geht.
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