Erkunde Berlins Regierungsviertel mit einem lokalen deutschsprachigen Guide, höre spannende Geschichten an der Spree und erfahre mehr über das Parlament, bevor du den Reichstag betrittst. Die Anmeldung übernehmen wir für dich – Ausweis nicht vergessen! Von der berühmten Kuppel aus genießt du einen Blick über die Stadt, der lange im Gedächtnis bleibt.
Nein, diese Führung ist ausschließlich für deutschsprachige Gäste. Übersetzungen gibt es nicht.
Ja, der Zugang zum Reichstagsgebäude und zur gläsernen Kuppel ist nach Anmeldung inklusive.
Die genaue Dauer ist nicht angegeben, rechne aber mit mehreren Stunden inklusive Spaziergang und Zeit im Reichstag.
Ja, dein Guide kümmert sich um die Registrierung und die Identitätsprüfung vor dem Eintritt.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen und Kinderwagen können mitgenommen werden.
Ja, die gesamte Route und die besuchten Gebäude sind rollstuhlgerecht zugänglich.
Der genaue Startpunkt wird nicht genannt, aber die Tour beginnt im Regierungsviertel nahe wichtigen Sehenswürdigkeiten wie dem Kanzleramt.
Ja, für die Anmeldung am Reichstag ist ein gültiger Lichtbildausweis erforderlich.
Dein Tag umfasst einen geführten Spaziergang durch Berlins Regierungsviertel mit einem lokalen deutschsprachigen Experten; alle nötigen Anmeldungen für den Eintritt in den Reichstag und die Kuppel; sowie Zeit in den parlamentarischen Bereichen – alles gut erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder barrierefrei.
Li grinste, als ich fragte, ob man sich an die Größe des Bundeskanzleramts gewöhnen könne. „Nicht wirklich“, sagte sie und zeigte auf die weißen, modernen Linien, die den Berliner Himmel durchschneiden. Wir hatten unseren Spaziergang durchs Regierungsviertel kaum begonnen, da quietschten meine Schuhe schon auf dem nassen Pflaster – typisch Berliner Nieselregen, du kennst das ja. Aber irgendwie machte das alles noch intensiver: der Geruch von feuchtem Stein, das ferne Summen der Straßenbahnen, dieses Gefühl, an einem wichtigen Ort zu sein und doch einfach nur umherzuwandern.
Die Schweizer Botschaft überraschte mich – ein blasser Würfel versteckt nahe dem Spreebogenpark. Unser Guide (seinen Nachnamen habe ich nicht mitbekommen) erzählte von geheimen Diplomatenpartys dort in den 90ern. Er hatte diese Art, kurz innezuhalten, damit man die kleinen Details wahrnimmt: ein Radfahrer mit rotem Schal, oder wie die Spree unter den grauen Wolken fast metallisch schimmerte. Der Park selbst ist schlicht, aber ehrlich; dahinter ragen Parlamentsgebäude auf, während Leute ihre Hunde spazieren führen, als wäre das ganz normal.
Im Paul-Löbe-Haus hatte ich nicht viel erwartet – auf dem Papier klingt es trocken – doch als unser Guide erklärte, wie es als Motor der Demokratie funktioniert, blieb das hängen. Vor dem Gebäude stand eine Kunstinstallation – ein Wirrwarr aus Metall, das ich nicht deuten konnte – und für einen Moment standen alle still. Dann überquerten wir eine der Brücken über die Spree, wo er zeigte, wo einst die Mauer verlief. Komisch, wenn man darüber nachdenkt: Heute ist alles offen, Journalisten mit Mikrofonen laufen herum, doch vor gar nicht so langer Zeit war das eine unsichtbare Grenze.
Der Reichstag selbst ist beeindruckend und doch irgendwie zugänglich. Die Anmeldung lief reibungslos (die kümmern sich wirklich darum), und drinnen spürte ich eine Mischung aus Nervosität und Neugier, als wir den Plenarsaal für eine kurze Präsentation betraten – nur auf Deutsch, also besser vorher ein bisschen üben! Oben in der Kuppel… selbst bei Wolken über Berlin sieht man die halbe Stadt ausgebreitet unter sich. Überall Glas, Stimmen hallen leise wider. Manchmal denke ich noch an diesen Ausblick, wenn der Regen gegen mein Fenster zu Hause prasselt.
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