Mit einem lokalen Guide probierst du dich durch Curacaos Viertel, von Streetfood bis zum herzhaften Mittagessen am Plasa Bieu. Du schlenderst an den bunten Wandbildern des Kaya Kaya Festivals vorbei und spürst den Puls der Stadt, bevor du die Blue Curacao Destillerie besuchst. Lachen, neue Geschmäcker und unvergessliche Momente inklusive.
Ich hätte nie gedacht, meinen Tag in Curacao mit einem Pastechi in der Hand zu starten, während irgendwo hinter den Stadtmauern das Meer rauscht. Unsere Guide Djamila winkte uns am Rif Fort zu – ich war noch dabei, „Punda“ richtig auszusprechen. Sie lächelte nur und zeigte auf die Aussicht: all die knalligen Farben entlang der Sint Anna Bay. Die Brise war warm, aber angenehm, mit einer leichten Salznote. Wir schlenderten durch kleine Gassen, wo jemand etwas briet, das gleichzeitig süß und würzig roch – vielleicht sate batata? Hätte ich mal gefragt.
Wir blieben vor einem Wandbild stehen, das aussah, als wäre es erst gestern gemalt worden – Kaya Kaya bringt jedes Jahr Künstler aus aller Welt hierher. Djamila erzählte uns davon, während sie kleine Papiertütchen mit Snacks herumreichte (ich glaube, ich hab die Hälfte meiner Füllung fallen lassen, aber das störte niemanden). Die Altstadt fühlte sich lebendig an, auf eine schwer zu beschreibende Art – Musik aus einem Fenster über uns, jemand lachte auf Papiamentu, die Sonne spiegelte sich in den gelben Häuserwänden. Am Plasa Bieu setzten wir uns zum Mittagessen; der Tisch wackelte und es gab diesen spritzigen awa di lamunchi Saft, der die Hitze perfekt durchbrach. Ehrlich gesagt denke ich noch oft an diesen ersten Bissen.
Später fuhren wir zum Landhuis Chobolobo, wo die Curacao Liqueur Destillerie liegt. Es roch nach Orangen und etwas, das ich nur als Nostalgie beschreiben kann. Ich probierte Blue Curacao pur (stärker als gedacht), während ich den Geschichten lauschte, wie der Likör seit 1896 hergestellt wird. Lustig, wie ein Getränk, das man überall sieht, ganz anders wirkt, wenn man genau dort steht, wo es entsteht. Die Tour endete, bevor ich bereit war – vielleicht, weil meine Hände noch vom Essen klebten oder weil ich gerne noch mehr probiert hätte.
Die Tour dauert etwa 4 Stunden.
Ja, ein lokales Mittagessen ist inklusive, ebenso Snacks und Wasser.
Ja, es gibt eine Führung und Verkostung im Landhuis Chobolobo.
Wasser ist inklusive, dazu gibt es traditionelle Säfte wie awa di lamunchi oder juice di tamarijn zum Mittag.
Nein, die Teilnehmer treffen sich an einem zentralen Punkt.
Das wird nicht explizit erwähnt; bei speziellen Ernährungswünschen am besten direkt nachfragen.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen; bei Bedarf gibt es spezielle Sitzmöglichkeiten.
Nein, bei Lebensmittelallergien wird von der Teilnahme abgeraten.
Dein Tag beinhaltet alle lokalen Snacks unterwegs, Wasser, ein herzhaftes Mittagessen am Plasa Bieu mit traditionellen Gerichten und Säften wie awa di lamunchi oder juice di tamarijn sowie den Eintritt zur Blue Curacao Destillerie für einen exklusiven Einblick und Verkostung – satt und glücklich geht’s zurück.
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