Erlebe Wildwasser auf dem Naranjo-Fluss in Costa Rica mit lokalen Guides, die für Spaß und Sicherheit sorgen. Du fährst durch Regenwald und Palmenhaine und genießt am Ende frisches Obst. Lachen, Spritzwasser, Dschungelklänge – ein echtes Abenteuer nur einen Katzensprung von Manuel Antonio entfernt.
Nach dem Frühstück stiegen wir müde, aber gespannt in den Van. Unser Guide Carlos erzählte schon auf der Fahrt von Quepos aus von den Orten, die wir passierten. Er zeigte auf ein Fußballfeld, auf dem er als Kind gespielt hatte, und ich bemerkte, wie die Luft immer grüner roch, je näher wir dem Fluss kamen. Die Fahrt dauert nur etwa 25 Minuten, aber man sieht so viel – winkende Kinder, Wäsche, die im Wind flattert, Hunde, die vor Türen schlafen. Ich mochte, dass Carlos jede noch so schräge Frage beantwortete, selbst als ich wissen wollte, ob es hier Krokodile gibt (er lachte – zum Glück nicht).
Die Ausrüstung saß zwar eng, aber sicher – der Helm saß etwas schief – und nach einer kurzweiligen Sicherheitseinweisung („Lass dein Paddel nicht los, sonst wird’s ein Souvenir für den Fluss“) stießen wir in den Naranjo-Fluss vor. Das Wasser war lauter, als ich erwartet hatte. Die Stromschnellen kamen in Wellen – Klasse 3 und 3+, also spannend, aber nicht beängstigend – und es gab diesen Moment, in dem man klatschnass und grinsend ist, während jemand hinter einem einfach „pura vida!“ ruft, weil es einfach passt. Der Dschungel hängt auf beiden Seiten über dem Fluss; ich sah blaue Morpho-Schmetterlinge und vielleicht einen Affen (oder doch nur Blätter – ich war mit Paddeln beschäftigt). Einmal verschluckte ich versehentlich etwas Flusswasser. Nicht zu empfehlen, aber es schmeckte nach Abenteuer.
Gegen Ende wurde es ruhiger, und wir glitten durch eine Palmenplantage – nur Vogelgezwitscher war zu hören, irgendwo aus dem Verborgenen. Gerade da kam die Sonne raus, und alles roch warm und süß, wie nasse Erde gemischt mit Früchten. Am Ausstieg wartete frische Ananas (ich habe zu viel gegessen), dazu Saft und Kekse. In nasser Kleidung mit klebrigen Fingern zu sitzen, fühlte sich irgendwie perfekt an. Auf der Rückfahrt war es stiller; alle waren müde, aber auf die gute Art, die man nach einem Vormittag draußen hat. Manchmal denke ich noch an diesen Flussabschnitt, wenn es zuhause regnet.
Das Rafting selbst dauert etwa 1,5 Stunden, inklusive Transport ist der Ausflug ein halber Tag.
Ja, Abholung von Hotels, Airbnbs oder Ferienwohnungen in Quepos oder Manuel Antonio ist inklusive.
Die Stromschnellen sind überwiegend Klasse 3 und 3+, also spannend, aber gut machbar.
Ja, am Ende gibt es frische Ananas, Saft, Wasser und Kekse als Snack.
Der Startpunkt liegt etwa 25 Minuten Fahrt von Manuel Antonio oder Quepos entfernt.
Die Tour ist für die meisten Fitnesslevel geeignet, das Mindestalter liegt bei 10 Jahren.
Nimm am besten extra Wasser, Sonnencreme, Wasserschuhe oder Sneakers (keine Flip-Flops), Sonnenbrille mit Band, Badehose, Handtuch, Wechselkleidung und etwas Geld mit.
Dein Tag beinhaltet die Abholung vom Hotel in Quepos oder Manuel Antonio, einen zweisprachigen lokalen Guide, der dich auch zum Fluss fährt; komplette Sicherheitsausrüstung wie Schwimmweste und Helm; eine ausführliche Sicherheitseinweisung vor dem Start; einen zusätzlichen Sicherheits-Kajakfahrer neben deinem Raft; und zum Abschluss frische Ananas, Saft, Wasser und Kekse, bevor es zurück zum Hotel geht.


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