Direkt am Jaco Beach startest du mit einem geduldigen lokalen Lehrer, der dir den ersten Pop-up im weichen Sand zeigt, bevor ihr in sanfte Pazifik-Wellen geht. Nach dem Surfkurs (inklusive kompletter Ausrüstung) kannst du in schattigen Strandstühlen mit frischem Wasser entspannen und vielleicht den Locals beim Surfen zusehen. Abholung ist möglich – bring einfach Neugier mit und lass dich vom Meer mitreißen.
Kaum hatten wir unsere Sachen am Jaco Beach abgestellt, winkte uns unser Lehrer Diego schon zu – breites Grinsen, sonnengebleichte Haare, barfuß wie er war. Er reichte mir ein Rashguard, das sich angenehm kühl auf der Haut anfühlte, und ich roch die salzige Luft vermischt mit Kokos-Sonnencreme (die sie extra für uns bereitgestellt hatten – ein echter Glücksgriff). Das Meer rauschte leise, nicht laut, aber stetig, und ich merkte, dass ich nervöser war, als ich dachte. Diego lachte nur und meinte: „Vor der ersten Welle ist jeder noch wackelig.“ Er zeigte uns direkt im Sand, wie man richtig auf’s Brett aufsteht. Meine Knie wollten erst nicht so recht mitspielen.
Gemeinsam gingen wir ins Wasser – es war nie tiefer als bis zur Brust, was mir wirklich half, mich zu entspannen. Der Pazifik fühlte sich warm an, aber beim Eintauchen in die Knöchel gab es trotzdem einen kleinen Kälteschock. Diego blieb immer in der Nähe und gab leise Tipps zwischen den Wellen („Schau dahin, wo du hinwillst!“), und als ich endlich eine kleine Welle für vielleicht drei Sekunden erwischte, jubelte er, als hätte ich einen großen Preis gewonnen. In unserer Gruppe waren nur zwei weitere Leute, sodass es nie gedrängt oder hektisch wurde. Danach konnten wir die Bretter noch weiter benutzen (ich probierte es nochmal – bin sofort wieder abgefallen, aber das war mir egal) oder einfach in den Strandstühlen unter den verblasst blauen Sonnenschirmen entspannen.
Ich saß da mit nassen Haaren, die mir den Rücken runtertropften, trank kaltes Wasser aus der Flasche und beobachtete ein paar einheimische Kids, die Tricks zeigten, die ich nie hinkriegen würde. Die Brise roch leicht nach gegrilltem Fisch, irgendwo weiter oben am Strand. Ein Hund lief vorbei und schüttelte Sand über meine Füße – ein klassischer Costa Rica-Moment. Wir blieben so lange, bis meine Arme vom Paddeln schwer und faul wurden. Wenn du überlegst, einen Surfkurs in Jaco zu machen, dann am besten gleich zu Beginn deiner Reise – du brauchst deine Energie (glaub mir). Und ja – ich denke jedes Mal an diesen wackeligen ersten Aufsteh-Moment, wenn ich heute ein Surfbrett sehe.
Nein, Schwimmen ist nicht nötig, da der Kurs im brusttiefen Wasser stattfindet und die Lehrer immer in der Nähe sind.
Der Hauptkurs dauert 2 Stunden, danach gibt es noch Zeit zum Üben oder Entspannen.
Ja, Abholung ist auf Wunsch möglich – einfach bei der Buchung angeben.
Kinder unter 10 Jahren sollten aus Sicherheitsgründen einen Privatkurs buchen; ab 6 Jahren sind Gruppenkurse möglich.
Lehrer, Surfbrett (zum Weiternutzen nach dem Kurs), Rashguard, Sonnencreme bei Bedarf, Wasserflasche und Zugang zu Strandstühlen mit Sonnenschirmen.
Ja, private Kurse sind besonders für Kinder unter 10 und Erwachsene über 50 empfohlen, um mehr individuelle Betreuung und Sicherheit zu gewährleisten.
Ja, alle Bereiche und Wege am Jaco Beach sind für Rollstuhlfahrer zugänglich.
Dein Tag beinhaltet alles, was du brauchst: einen freundlichen lokalen Lehrer, der dich und deine Gruppe zuerst an Land an die Basics heranführt, bevor ihr in brusttiefes Wasser geht; komplette Ausrüstung wie Surfbrett und Rashguard; Sonnencreme, falls du deine vergessen hast; frisches Wasser; schattige Strandstühle mit Sonnenschirmen zum Entspannen vor oder nach dem Surfen; und optional einen Abholservice für einen entspannten Start oder Abschluss deines Strandtages.


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