Du überquerst Hängebrücken hoch über dem Regenwald bei Arenal, spürst den Sprühnebel am La Fortuna Wasserfall (und kannst vielleicht sogar schwimmen), teilst ein traditionelles costa-ricanisches Mittagessen mit deinem lokalen Guide und wanderst über uralte Lavawege mit grandiosem Seeblick. Ehrliche Momente inklusive – schlammige Schuhe, Lachen beim Essen und Zeit zum Durchatmen.
Der Rundweg ist etwa 3 km lang.
Ja, es gibt Zeit zum Schwimmen oder Entspannen am Wasserfall.
Ja, ein traditionelles costa-ricanisches Mittagessen bei La Finquita ist dabei.
Ja, alle Eintrittsgebühren sind im Preis enthalten.
Die Tour führt durch Regenwald und über alte Lavafelder; eine gute Kondition ist empfehlenswert.
Ja, Abholung und Rückfahrt von Hotels in La Fortuna oder Umgebung sind inklusive.
Ja, vegetarische Gerichte sind auf Anfrage verfügbar.
Du überquerst 10 feste und 6 Hängebrücken in unterschiedlichen Höhen.
Dein Tag umfasst Abholung und Rückfahrt vom Hotel in der Nähe von Arenal oder La Fortuna, Wasserflaschen für jeden Wanderer, alle Eintrittsgelder für die Hängebrücken und den Wasserfall, einen frischen Obstsnack unterwegs, ein herzhaftes costa-ricanisches Mittagessen bei La Finquita (vegetarische Option möglich) sowie die Begleitung durch einen lokalen Experten, der jeden Vogelruf aus dem Effeff kennt.
Schon mal davon geträumt, durch die Wolken zu spazieren? So begann unser Morgen – auf den Hängebrücken bei Arenal, wo der Nebel sich um unsere Füße schlängelte und der Wald leise unter uns summte. Unser Guide Diego entdeckte ständig Vögel, die ich sonst übersehen hätte (da war so ein winziger blauer Vogel – Name vergessen, aber er meinte, der lebt nur hier). Die Brücken schwankten gerade genug, um zu merken, dass man hoch oben ist, aber wirklich unsicher fühlte ich mich nicht. Die Luft roch richtig grün – wenn das Sinn macht – und die feuchte Haut fühlte sich nach einer Weile irgendwie angenehm an.
Als Nächstes stand der La Fortuna Wasserfall auf dem Programm. Man hört ihn eher, bevor man ihn sieht: ein tiefes Grollen, das durch die Bäume zieht. Der Weg nach unten ist steil, aber nicht beängstigend – gerade so, dass die Beine wach werden. Unten angekommen sprangen einige direkt ins Wasser. Ich zögerte erst (kaltes Wasser ist nicht so meins), bin dann aber doch reingegangen – warum auch nicht? Der Sprühnebel im Gesicht ist wild – fast prickelnd – und alles riecht nach nassem Stein und Blättern. Ein Paar aus San José machte Selfies und lachte darüber, wie ihre Schuhe komplett nass wurden. Wir haben einfach eine Weile zusammengehangen, ohne Stress.
Das Mittagessen bei La Finquita war einfach, aber richtig lecker – Reis, Bohnen, Hühnchen mit einer Sauce, an die ich heute noch denke. Diego setzte sich zu uns und erzählte Geschichten aus seiner Kindheit hier in der Nähe; er scherzte, dass er früher oft die Schule geschwänzt hat, um am Arenal-See zu angeln (seine Mutter hat’s wohl nie erfahren). Nach dem Essen hatten wir etwa eine halbe Stunde Zeit, um einfach unter den großen Bäumen zu sitzen und die Beine auszuruhen.
Der letzte Teil war die Vulkanwanderung. Zuerst geht’s durch den Dschungel – die Luft klebrig, Zikaden zirpen – und plötzlich läuft man über alte, schwarze Lavafelder von 1968. Der Boden ist uneben und es ist seltsam still, nur der Wind rauscht durch das Gras. Oben angekommen überrascht der Blick auf den Arenal-See – ich hätte nicht gedacht, dass ich mich dort so klein fühlen würde. Wir standen alle für eine Minute still, bevor wir den Rückweg antraten – kaum Worte, nur das Zwitschern der letzten Vögel und das sich verändernde Licht.
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