Du fährst mit dem höchsten Außenaufzug der Welt zu Zhangjiajies berühmten Avatar-Bergen, überquerst Chinas legendäre Glasbrücke mit klopfendem Herzen und schwebst mit der Seilbahn zum Tianmen-Berg – alles mit einem lokalen Guide, der sich um alles kümmert. Freu dich auf Lachen, neblige Wälder und unvergessliche Aussichten.
Direkt vor unserem Hotel in Zhangjiajie stiegen wir in den dichten Morgennebel – ich spürte ihn auf der Haut, roch den Duft nasser Blätter. Unsere Reiseleiterin, Frau Chen, winkte uns schon zum Van, bevor ich meinen Tee ausgetrunken hatte. „Ihr werdet sehen, warum Avatar hier entstanden ist“, sagte sie immer wieder. Ehrlich gesagt dachte ich erst, sie übertreibt. Doch dann ging’s mit dem Bailong-Aufzug in 88 Sekunden nach oben – Ohren zu, Herzklopfen – und als sich die Türen öffneten, standen wir mitten zwischen diesen Sandsteinpfeilern, die im Nebel zu schweben schienen. Es fühlte sich an, als würde man in einem fremden Traum wandern.
Frau Chen zeigte lachend auf den Hallelujah-Berg („Auf Chinesisch heißt er Qiankun-Säule!“). Ich versuchte, den Namen nachzusprechen – sie lachte so sehr, dass sie fast ihren Regenschirm fallen ließ. Wir schlenderten über schmale Pfade, die an steilen Felswänden klebten; immer wieder hörte man Affen kreischen oder roch zerdrückte Kiefernnadeln unter den Schuhen. Danach stand die Glasbrücke auf dem Programm – 430 Meter lang, und ehrlich gesagt wurden meine Beine ganz weich, als ich durch das Glas in die Tiefe blickte. Ein paar einheimische Kinder hüpften vor Freude, um ihre Oma (und mich) zu erschrecken. Meine Hände waren schweißnass, aber ich schaffte es rüber.
Der zweite Tag begann wieder früh – diesmal ging es zum Tianmen-Berg. Die Seilbahnfahrt vom Stadtzentrum dauerte eine halbe Stunde und fühlte sich an, als würde man über grüne Wellen schweben. Frau Chen erzählte von alten Mönchen, die früher ohne Straßen oder Aufzüge diese Klippen erklommen haben – mit Sandalen und Gebetsketten, kaum vorstellbar. Oben angekommen, biegt man um eine Ecke und sieht plötzlich das Himmelsportal – ein riesiges Loch mitten im Berg, durch das Wolken wie Geister ziehen. Wir liefen auch ein Stück über den Skywalk, wieder mit Glasboden (ich glaube, ich gewöhne mich langsam daran).
Ich denke noch oft an den Blick vom Tianzi-Berg zurück – wie das Sonnenlicht nach dem Regen durchbrach und alles kurz dampfte, bevor es wieder abkühlte. Das Wetter war nicht perfekt, aber vielleicht machte das die Stimmung erst echt. Am Ende dieser zwei Tage war ich müde, aber glücklich, mit schlammigen Schuhen und dem Gefühl einer seltsamen, friedlichen Ruhe aus all den Höhen.
Die Glasbrücke ist 430 Meter lang und 6 Meter breit.
Ja, der Hoteltransfer ist an beiden Tagen der Tour inklusive.
Man fährt mit dem Bailong-Aufzug zum Yuanjiajie-Gebiet, wo sich der Avatar-Berg befindet.
Der Tianmen-Berg ist bekannt für seine dramatischen Klippen, das Himmelsportal, uralte Bäume und die Glas-Skywalks.
Ein Mittagessen wird nicht ausdrücklich erwähnt; Wasserflaschen sind aber inklusive.
Die Tour ist rollstuhlgerecht und Babys können im Kinderwagen mitfahren.
Die Seilbahnfahrt vom Stadtzentrum zum Berggipfel dauert etwa 30 Minuten.
Ja, Assistenztiere sind auf dieser Tour willkommen.
Deine zwei Tage beinhalten jeden Morgen den Hoteltransfer mit privatem Fahrer und englischsprachigem Guide, alle Fahrten zwischen den Sehenswürdigkeiten inklusive Van und Seilbahn, eine Reiseversicherung während der gesamten Tour sowie Wasserflaschen unterwegs – am Ende wirst du sicher zurück zum Hotel oder zum nächsten Ziel gebracht.


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