Du fährst mit Seilbahn oder Sessellift die Mutianyu-Mauer hinauf, wanderst über uralte Steine über endlosen Wald, genießt ein lebhaftes Mittagessen im Dorf und erkundest anschließend die friedlichen Gärten des Sommerpalasts – alles mit erfahrenem Guide und ohne Stress.
Etwa 1,5 Stunden pro Strecke mit dem Minivan von Hotels im Zentrum Pekings innerhalb des 4. Rings.
Ja, ein traditionelles chinesisches Mittagessen in einem lokalen Dorfrestaurant nach dem Besuch der Mutianyu-Mauer ist dabei.
Alle Eintrittsgelder für Mutianyu-Mauer und Sommerpalast sind im Tourpreis enthalten.
Nein, Abholung und Rückfahrt vom Hotel innerhalb des 4. Rings in Peking sind inklusive.
Ja, Babys und Kleinkinder sind willkommen; Kinderwagen sind erlaubt, Babys müssen auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Die Gruppe ist auf etwa 12 Personen begrenzt für ein persönlicheres Erlebnis.
Ja, ein englischsprachiger lokaler Guide begleitet die Tour den ganzen Tag.
Die Tour ist für alle Fitnesslevel geeignet, beinhaltet aber etwas Gehen auf unebenem Gelände an beiden Orten.
Dein Tag beinhaltet Abholung und Rückfahrt vom Hotel innerhalb des 4. Rings in Peking, Eintritt für Mutianyu-Mauer und Sommerpalast, Transport im klimatisierten Minivan, alle Fahrten (Seilbahn oder Sessellift hoch / Rodelbahn runter) sowie ein vollständiges chinesisches Mittagessen vor der entspannten Rückfahrt.
Alles begann, als Frau Zhao mir in der Hotellobby zuwinkte – sie kannte meinen Namen, was um 8 Uhr morgens in Peking irgendwie beruhigend war. Wir quetschten uns in den Minivan (wir waren wohl acht Leute?), und ich fing hier und da ein paar Mandarin-Wörter zwischen unserem Guide Li und dem Fahrer auf. Es war so ein frischer Morgen, an dem man den Atem sehen kann, doch im Van roch es leicht nach Jasmintee. Wir fuhren Richtung Norden zur Mutianyu-Mauer, und Li zeigte mir Details, die ich sonst nie bemerkt hätte – zum Beispiel, dass jedes Dorf seine ganz eigenen Löwen an den Toren hat. Ich versuchte, „Mutianyu“ richtig auszusprechen; Li lachte und meinte, das sei schon nah dran.
Die Fahrt mit der Seilbahn nach oben war überraschend sanft, doch als ich auf die Steine trat – wow, an manchen Stellen sind sie so glatt, fast wie poliertes Glas, durch Jahrhunderte voller Fußspuren. Der Wind dort oben ist scharf und klar, man hört ihn durch die Mauerspalten pfeifen. Ich schlenderte eine Weile alleine umher (Li sagte, wir treffen uns an Turm 14 wieder) und strich mit der Hand über die kalten Steine. Es fühlt sich fast an, als würde die Zeit dort oben dünner werden – man blickt über das grüne Tal und die Mauer und denkt daran, wer hier wohl schon genau an dieser Stelle stand. So still in sich hatte ich mich nicht erwartet zu fühlen.
Das Mittagessen gab’s in einem kleinen Dorf in der Nähe – runde Tische, ein drehbarer Teller mit Gongbao-Hühnchen, Zwiebelpfannkuchen und scharfen Bohnen, die meine Nase zum Laufen brachten (im besten Sinne). Nach dem Essen wurde mehr geredet; gutes Essen bringt das eben mit sich. Danach fuhren wir zum Sommerpalast, während Li Geschichten über die Kaiser erzählte, die hier der Pekinger Hitze entkamen. Der Palast ist riesig – bunt bemalte Korridore, alte Bäume, die sich über den Kunming-See neigen. Unter einem Pavillondach spielten Einheimische Karten, als wir vorbeigingen; ein Mann zwinkerte mir zu, während er seine Karten mischte. Am späten Nachmittag schimmerte das Sonnenlicht auf dem Wasser fast golden – da konnte man kaum anders, als einfach stehenzubleiben und zu schauen.
Ich denke immer wieder daran, wie unterschiedlich diese beiden Orte sich anfühlten – die wilde Natur auf der Mutianyu-Mauer und die Ruhe im Sommerpalast. Vielleicht redet da die Reisetatigkeit mit, aber etwas daran, beides an einem Tag zu erleben, bleibt länger im Kopf, als man denkt.
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