Erkunde Beijings Viertel zu Fuß und probiere über zehn Gerichte – von Supplern bis Zhajiangmian. Dein Guide kennt jede Abkürzung und jeden Imbiss, es gibt Lacher über Sprachpannen, warme Snacks direkt in der Hand, Geschichten zu jedem Bissen – und am Ende vielleicht neue Lieblingsgerichte.
Wir trafen unsere Guide Li direkt vor der Dongsi U-Bahn-Station – sie winkte als Erste, was super war, denn ich suchte schon jemanden, der sich mit echtem Beijing-Food auskennt. Es war später Nachmittag, die Luft klebrig vom Stadttrubel, Menschen fuhren mit Fahrrädern vorbei und alte Männer spielten Karten an Klapptischen. Unser erster Halt war ein winziger Laden mit beschlagenen Fenstern; Li bestellte flink auf Mandarin (ich versuchte „Zhajiangmian“ nachzusprechen, sie lächelte – mein Akzent war noch ausbaufähig). Die Nudeln kamen dick und verknotet, mit einer süß-salzigen Bohnensoße, die alles umhüllte. Manchmal denke ich noch daran, wenn ich zu Hause Hunger bekomme.
Danach schlenderten wir durch Gassen, in denen man das Bratöl riechen konnte, bevor man die Stände sah. Die Supplern kamen in kleinen Bambuskörben – heiß genug, um sich die Zunge zu verbrennen, wenn man nicht aufpasste (ich hab’s nicht geschafft). Es gab auch knusprige Potstickers, außen kross, innen weich, und Li erzählte, dass jeder Stadtteil seinen Lieblingsimbiss hat. Sie berichtete von ihrer Großmutter, die zu Neujahr Jiaozi machte – ihre Augen leuchteten dabei, und ich wünschte, ich wäre hier aufgewachsen.
Ich verlor den Überblick, wie viele Leckereien wir probierten, als wir zu kandierten Maulbeeren am Stiel kamen. Kinder rannten mit roten Lippen vom Sirup herum. Wir probierten dünne Crêpes mit Ei und knusprigen Zutaten – den Namen hab ich vergessen, aber es war chaotisch und perfektes Streetfood. Es wurde fast dunkel, Neonlichter flackerten über uns, und Li fragte, ob wir Bier oder Wasser wollten (Bier gewann). Auf dem Rückweg zur U-Bahn plauderten wir über weitere Essens-Tipps in Beijing, falls wir noch Zeit hätten. Es fühlte sich eher an wie Abschied von einer alten Freundin als von einer Touristinführerin. Also ja, falls du dich fragst, ob sich die Food-Tour lohnt – ich würde allein wegen der Nudeln wiederkommen.
Du probierst während der Tour über 10 verschiedene Gerichte.
Der Guide trifft dich in der Hotellobby oder am Ausgang B der Dongsi U-Bahn; Abholung ist dabei, Rückfahrt nicht.
Ja, während der Verkostungen gibt es lokales Bier und Wasser.
Du probierst Zhajiangmian, Supplern, Potstickers (Jiaozi), Crêpes, kandierte Maulbeeren und verschiedene lokale Desserts.
Du kannst U-Bahn oder Taxi nutzen; die Kosten dafür trägst du selbst.
Babys sind willkommen, müssen aber während der Tour auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Schwangere, Personen mit Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten diese Tour nicht machen.
Dein Abend startet mit dem Treffen deines privaten englischsprachigen Guides in der Hotellobby oder am Ausgang B der Dongsi U-Bahn. Du probierst über zehn Gerichte wie Supplern, Potstickers, Zhajiangmian, Crêpes und Desserts in lebhaften Straßen – inklusive lokalem Bier und Wasser. Am Ende bringt dich dein Guide zurück zum Transport.


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