Du fährst von Santiago aus über wilde Andenstraßen nach Portillo, hältst an der surreal blauen Laguna del Inca und atmest die frische Bergluft ein. Mit spannenden Geschichten vom Guide und einem Picknick über den Wolken bleibt von diesem Tagesausflug mehr als nur ein Foto – vielleicht sogar ein kleines Stück Ruhe.
Als wir Santiago hinter uns ließen, fiel mir als Erstes auf, wie das Licht von den Bergen reflektiert wurde – irgendwie scharf, aber wunderschön, als würde die Landschaft vor uns langsam erwachen. Die Fahrt nach Portillo wird schnell kurvig, besonders durch Los Caracoles. Unser Guide Matías scherzte, dass diese Serpentinen selbst Einheimischen manchmal übel werden. Ich klammerte mich einfach an den Sitz und versuchte, nicht zu oft nach unten zu schauen. Zwischendurch hielten wir an, um Fotos zu machen oder einfach tief die kalte, dünne Luft einzuatmen – hier oben sind es über 2.600 Meter, das spürt man richtig im Brustkorb.
Die Laguna del Inca sieht wirklich unwirklich aus – türkisblaues Wasser, umgeben von Schneeflecken und schroffen Gipfeln, die fast zu dramatisch wirken, um echt zu sein. Matías erzählte uns die Legende von einer Inka-Prinzessin, die hier ertrunken sein soll; angeblich deshalb das so intensive Blau des Wassers. Ob ich das glaube, weiß ich nicht, aber am See legte sich eine seltsame Stille über die Gruppe. Ein paar Kinder warfen Steine ins Wasser, während ihr Vater versuchte (und scheiterte), ein Familien-Selfie zu machen, ohne in die Sonne zu blinzeln.
Weiter ging es bergauf zum Salto del Soldado – dort gibt es eine enge Schlucht, in der man das Wasser weit unten rauschen hört. Der Wind frischte auf und jemand verlor seinen Hut (Matías fing ihn auf). Dann erreichten wir die Grenze zu Argentinien: nichts Besonderes, nur ein Schild und ein paar LKWs, die vorbeifuhren. Trotzdem fühlte es sich irgendwie episch an, dort zu stehen, umgeben von Bergen.
Das Picknick war ehrlich gesagt besser als erwartet – Aufschnitt, lokale Cracker, ein paar süße Sachen, deren Namen ich nicht aussprechen konnte (Matías musste lachen), dazu Getränke, die nach dem Wind richtig gut taten. Mit Krümeln auf der Jacke und noch kalten Fingern vom Wind saß ich da und fühlte mich einfach wohl. Als wäre man hier draußen Teil von etwas Größerem. Wenn es zuhause mal laut wird, denke ich oft an den Blick über die Laguna del Inca zurück.
Das ist eine Ganztagestour, die morgens in Santiago startet und abends zurückkehrt.
Ja, während der Tour gibt es ein Gourmet-Picknick mit Getränken und Snacks.
Portillo liegt auf über 2.600 Metern Höhe in den Anden.
Der Tag beinhaltet den Transport im klimatisierten Fahrzeug ab Santiago.
Babys sind erlaubt, müssen aber während der Fahrt auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Die Tour wird Schwangeren sowie Personen mit Rücken- oder Herz-Kreislauf-Problemen nicht empfohlen.
Ja, auf der Route sind Stopps an beiden Orten eingeplant.
Ihr kommt an die Grenze Chile-Argentinien zum Fotografieren, überquert sie aber nicht.
Dein Tag umfasst Hin- und Rückfahrt im klimatisierten Fahrzeug ab Santiago, Stopps an Laguna del Inca und Salto del Soldado, Zeit an der Grenze zu Argentinien zum Fotografieren sowie ein Picknick mit typisch chilenischem Aufschnitt, Crackern, Snacks und Getränken, bevor es auf den wilden Bergstraßen zurückgeht.


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