Du wanderst zwischen uralten Moai bei Ahu Tongariki und im Steinbruch Rano Raraku, hörst spannende Geschichten von Manu, spürst den warmen Sand am Anakena Strand und genießt den Blick über den Krater Rano Kau – alles mit bequemen Hoteltransfer und privatem Transport. Momente, die lange nachwirken.
Ein ganz eigenartiges Gefühl stellt sich ein, wenn man zum ersten Mal die Moai bei Ahu Tongariki sieht. Keine absolute Stille – der Wind weht, Vögel zwitschern in der Ferne – aber es wirkt, als würde sogar die Luft den Atem anhalten. Unser Guide Manu ließ uns erst einmal schweigend dort stehen. Ich starrte auf die Gesichter der Statuen und dachte darüber nach, dass sie alle ins Landesinnere blicken, mit dem Rücken zum Meer. Schwer zu beschreiben, aber man fühlt sich irgendwie beobachtet – auf eine gute Art. Wir waren früh am Morgen vom Hotel abgeholt worden (pünktlich!), noch etwas müde, und plötzlich war ich hellwach.
Als Nächstes stand Rano Raraku auf dem Programm, und ehrlich gesagt wirkt es dort aus der Nähe noch viel beeindruckender als auf Fotos. Der Boden ist rau unter den Füßen – vulkanischer Staub kriecht in die Schuhe – und überall liegen unfertige Moai, halb im Boden vergraben oder seitlich gekippt. Manu erklärte uns, dass das quasi die alte Werkstatt der Insel war. Er zeigte auf eine Statue, die nie aus dem Steinbruch herausgekommen ist – sie liegt dort schon seit Jahrhunderten. Ich versuchte mir vorzustellen, wie man so ein riesiges Ding den Hang hinunterziehen soll... da hätte ich mich nicht freiwillig gemeldet.
Das Mittagessen war einfach, aber lecker – Sandwiches und Obst am Anakena Strand, während Kinder im türkisfarbenen Wasser planschten. Der Sand dort ist fast weiß und quietscht unter den Füßen (das hatte ich nicht erwartet). Ein paar Einheimische spielten Musik in der Nähe, was die Atmosphäre noch leichter machte. Nach dem Essen schlenderten wir zu den Moai bei Ahu Nau Nau; ihre Gesichter wirken irgendwie sanfter als die anderen. Ich denke immer noch an diesen Ausblick – Statuen, Palmen, dahinter das Meer. Fast schon surreal.
Zum Abschluss besuchten wir das Dorf Orongo am Krater Rano Kau – dort oben war es windiger, ich musste meinen Hut gut festhalten. Alte Steinhäuser schmiegen sich an den Hang, und man blickt hinunter auf einen riesigen grünen Kratersee, umgeben von Schilf. Manu erzählte uns von der Zeremonie des Vogelmanns, aber meine Gedanken kehrten immer wieder zu den Moai vom Morgen zurück. Irgendetwas an ihnen bleibt einem viel länger im Kopf, als man denkt.
Die private Tour dauert etwa 7 Stunden.
Ja, Abholung und Rückfahrt zum Hotel sind im Preis enthalten.
Besucht werden Ahu Tongariki, der Steinbruch Rano Raraku, Anakena Strand, das Zeremonialdorf Orongo, der Krater Rano Kau und Ahu Akivi.
Nein, der Eintritt zum Nationalpark ist nicht enthalten und muss separat online gekauft werden.
Ein formelles Mittagessen ist nicht enthalten; Snacks können mitgebracht oder mit dem Guide abgesprochen werden.
Nein, diese Tour ist nicht für Kreuzfahrtpassagiere buchbar.
Ja, die Tour ist für alle Fitnesslevel geeignet, und es sind spezielle Kindersitze verfügbar.
Der Guide ist professionell; meist werden Spanisch und Englisch angeboten.
Dein Tag beinhaltet privaten Hoteltransfer auf der Osterinsel, einen erfahrenen lokalen Guide bei allen wichtigen Stationen wie Ahu Tongariki und Anakena Strand sowie bequemen Transport im privaten Fahrzeug – so kannst du dich ganz auf die Erlebnisse konzentrieren.


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