Erlebe den Sonnenaufgang bei Ahu Tongariki in kleiner Gruppe, schlendere zwischen unfertigen Moai am Rano Raraku, schwimme oder genieße Snacks am Anakena-Strand und erklimme windige Klippen zum Orongo-Zeremonialdorf – alles mit einem lokalen Guide, der spannende Geschichten erzählt.
Ich vergesse nie, wie kalt die Luft war, als wir vor der Morgendämmerung auf Rapa Nui losgingen. Mein Handy zeigte 5:10 Uhr an, doch es fühlte sich viel früher an. Unser Guide Mau reichte uns dampfenden Kaffee in Pappbechern, während es noch dunkel war. Wir fuhren Richtung Osten, die Scheinwerfer tanzten über Schlaglöcher, und ich fragte mich: Lohnt sich das wirklich? Doch dann standen wir plötzlich bei Ahu Tongariki, genau in dem Moment, als der Himmel aufriss – fünfzehn steinerne Moai in einer Reihe, mit dem Rücken zum Pazifik. Die Stille war fast greifbar, nur ein paar Hunde bellten irgendwo hinter uns. Ich versuchte ein Foto zu machen, doch meistens starrte ich einfach nur. Mau erzählte von dem ersten König, der hier ankam; ich bekam nur die Hälfte mit, weil mich die Sonne so faszinierend anstrahlte.
Später am Morgen schlängelten wir uns zum Rano Raraku – der sogenannten „Moai-Fabrik“. Hunderte unfertige Statuen lagen verstreut herum, als wären sie mitten im Satz vergessen worden. Das Gras war noch nass, meine Schuhe durchnässt – aber das war mir egal. Mau zeigte auf einen Moai, der flach lag, halb vergraben, und scherzte, er würde wohl nur ein Nickerchen machen (ich lachte viel zu laut). Danach ging’s zum Anakena-Strand – ein krasser Gegensatz: weißer Sand, Palmen, eine warme Brise vom Meer. Leute schwammen oder saßen unter kleinen Hütten und aßen Empanadas von einem Stand. Der Legende nach landete hier vor langer Zeit König Hotu Matua; wenn man genau hinschaut und die Touristen ausblendet, kann man es fast sehen.
Der nächste Tag war irgendwie ruhiger. Wir stiegen hinauf zum Orongo-Zeremonialdorf auf dem Kraterrand des Rano Kau – der Wind pfiff so stark, dass ich meinen Hut festhalten musste. Der Blick auf den vulkanischen See war atemberaubend – wie aus einem Traum – und überall an den Felsen entdeckten wir Petroglyphen. Bei Ahu Akivi erklärte Mau, warum diese sieben Moai zum Meer blicken (sie sollen Entdecker darstellen, die ein Häuptling ausgesandt hat). Es gibt auch Lavahöhlen – ich kroch in eine namens Ana Te Pahu und hätte mir fast den Kopf gestoßen (große Leute aufgepasst!). Das Coolste: Früher war das mal ein Bananenhain.
Manchmal denke ich noch an den Sonnenaufgang bei Tongariki zurück – wie alle für einen Moment still wurden, als das Licht genau richtig auf die alten Steinfiguren fiel. Wenn du hinfährst, nimm am besten mehrere Schichten Kleidung mit (das Wetter ändert sich schnell) und mach dir keine Sorgen, wenn du nicht alles auf Anhieb verstehst; die halbe Magie liegt einfach darin, mit Leuten dort zu sein, die jeden Winkel dieser geheimnisvollen Insel kennen.
Die Tour führt zu Ahu Tongariki (inklusive Sonnenaufgang), dem Steinbruch Rano Raraku, Anakena-Strand, Orongo-Zeremonialdorf, Ahu Akivi, Ahnenplattformen und mehreren Lavahöhlen.
Ein direkter Hoteltransfer wird nicht erwähnt; alle Infos erhältst du vor Tourstart per WhatsApp.
Ja, das Nationalpark-Ticket musst du vorab online oder im Ma'u Henua Büro kaufen, bevor der erste Tag startet.
Die Tour startet sehr früh, meist vor der Morgendämmerung, etwa gegen 5 Uhr.
Nein, Mahlzeiten sind nicht inklusive, aber unterwegs gibt es Möglichkeiten, Snacks oder Essen zu kaufen, zum Beispiel am Anakena-Strand.
Ja, auch Babys und kleine Kinder sind willkommen; Kinderwagen sind erlaubt, aber das Gelände kann stellenweise holprig sein.
Ein mittleres Fitnesslevel wird empfohlen, da das Gelände uneben ist und Höhlenbesuche teils herausfordernd sein können; nicht alle Bereiche sind barrierefrei.
Die genauen Details bekommst du am Tag vor der Tour per WhatsApp von deinem Guide.
Deine Tage sind gefüllt mit Führungen durch erfahrene Einheimische, die dir auf Englisch oder Spanisch spannende Geschichten erzählen. Du besuchst Highlights wie den Sonnenaufgang bei Ahu Tongariki, den Steinbruch Rano Raraku mit seinen unfertigen Moai, den Anakena-Strand zum Schwimmen oder Entspannen unter Palmen, sowie den Zugang zu Zeremonialdörfern und Höhlen (mit vorherigem Parkticket). Alle wichtigen Infos erhältst du täglich vorab per WhatsApp, sodass du immer genau weißt, was als Nächstes kommt.
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