Du erkundest Pelourinho mit einem lokalen Guide, fährst mit dem Lacerda Aufzug von der unteren in die obere Stadt, schlenderst durch bunte Märkte, besuchst die São Francisco Kirche und hörst Straßenmusik auf historischen Plätzen. Lebendige Geschichten und echte Momente inklusive – vielleicht probierst du sogar etwas Neues oder triffst auf Capoeira-Tänzer mitten im Dreh.
Als Erstes fiel mir das Geräusch auf – irgendwo in einer Seitenstraße trommelten Stimmen, vermischten sich mit dem Klappern der Schuhe auf dem unebenen Pflaster. Wir trafen unseren Guide nahe der Bucht von All Saints, der auf die verstreuten Inseln im Blau zeigte. Die Brise brachte eine Prise Salz und etwas Süßes mit – vielleicht frittiertes Acarajé? Ich versuchte es richtig auszusprechen, Li lachte und korrigierte mich liebevoll. Pelourinho lebt eben nicht nur von den Häusern, sondern vor allem von den Menschen.
Wir schlenderten an verblassten Fassaden vorbei, bemalt in allen erdenklichen Farben. Vor dem alten Gouverneurspalast hielten wir an – hier, erzählte unser Guide, begann Brasiliens wahre Geschichte. Ehrlich gesagt fühlte ich mich plötzlich ganz klein. Dann quetschten wir uns in einen Aufzug mit Einheimischen, die aus der Cidade Baixa hochfuhren – täglich nutzen 27.000 Menschen den Lacerda Aufzug. Er ratterte ein bisschen, fühlte sich aber wie ein Stück Alltag an, nicht nur wie eine Touristenattraktion.
Der Mercado Modelo war ein herrliches Durcheinander: Händler riefen sich gegenseitig zu, Frauen in bunten Kleidern erzählten Geschichten (und warfen vielleicht einen Blick auf meine Kamera). Ich kaufte etwas, das nach Zimt und Kokos roch; keine Ahnung, was es genau war, aber es schmeckte nach Sommer. An einem umgestürzten Kreuzdenkmal machten wir Halt – unser Guide wurde still, als er von der Kathedrale erzählte, die dort bis 1933 stand. Dieser Moment blieb mir mehr im Kopf als jede Postkarten-Ansicht.
Goldenes Licht fiel durch die São Francisco Kirche – die „goldene Kirche“, wie sie genannt wird – und ich schwöre, jeder Zentimeter funkelte, bis auf die Stelle, wo jemand vor Jahren seine Initialen in eine Bank geritzt hatte. Auf einem Platz sahen wir Capoeira-Tänzer, die um Touristen wirbelten, während Kinder Tauben jagten; Michael Jackson drehte hier mal ein Video, heute waren wir nur ein paar Leute und ein paar schlafende Hunde im Schatten. Die Tour endete irgendwo zwischen Geschichten und Lachen – Salvador fühlt sich gleichzeitig uralt und lebendig an.
Die Tour führt in kompakter Zeit zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten im historischen Zentrum von Salvador und ist für die meisten Fitnesslevel geeignet.
Ja, der Mercado Modelo ist eine der Hauptstationen während der Tour.
Ja, die Fahrt mit dem Lacerda Aufzug zwischen Cidade Baixa und Cidade Alta ist Teil des Erlebnisses.
Nein, Eintrittsgelder und Mahlzeiten sind nicht enthalten; deine Buchung umfasst nur einen zertifizierten lokalen Guide.
Die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet, aber nicht empfohlen für Reisende mit Herz-Kreislauf-Problemen.
Ja, der Besuch der São Francisco Kirche und des Klosters gehört zum Programm.
Nein, ein Hoteltransfer ist nicht enthalten; du triffst deinen Guide an einem festgelegten Treffpunkt im historischen Zentrum von Salvador.
Babys sind willkommen, müssen aber während der Tour auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Deine Buchung beinhaltet einen zertifizierten lokalen Guide, der dich durch Pelourinho in Salvador führt – von der Aussicht auf die Bucht von All Saints bis zur São Francisco Kirche, mit Stopps am Mercado Modelo und Fahrten im Lacerda Aufzug. Eintritt und Mahlzeiten sind nicht inbegriffen; bring einfach Neugier und bequeme Schuhe mit.


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