Du fährst mit der Zahnradbahn den Corcovado hinauf zum Christo Redentor, schlenderst über die bunten Selarón-Treppen in Lapa und durch die charmanten Straßen von Santa Teresa, schwebst mit der Seilbahn zum Zuckerhut und fährst an der Copacabana vorbei – alles mit einem lokalen Guide, der jede Abkürzung und Geschichte kennt. Freu dich auf stille Momente voller Ehrfurcht, Lachen und echtes Stadtleben.
Das Erste, was mir auffiel, war das Licht – ein leicht verschwommenes Gold, das sich auf der Lagune spiegelte, als unsere Guide Fernanda vor meinem Hotel in Rio de Janeiro hielt. Sie begrüßte uns mit einem herzlichen Lachen, das sofort das Gefühl gab, wir würden uns schon ewig kennen. Wir sausten an der Copacabana vorbei (der Sand war viel weißer, als ich erwartet hatte), die Fenster runter, sodass man die salzige Meeresluft mit einem Hauch süßem Gebäck aus einer nahegelegenen Bäckerei riechen konnte. Ich versuchte, ein Foto zu machen, war aber zu langsam – was mich aber gar nicht störte.
Die Fahrt mit der alten roten Zahnradbahn den Corcovado hinauf fühlte sich fast unwirklich an. Fernanda zeigte auf die Stadt, die sich unter uns ausbreitete – Häuser zwischen grünen Hügeln, und plötzlich stand man direkt zu Füßen des Christo Redentor. Ich hatte gedacht, es wäre überfüllt und touristisch, doch es herrschte eine seltsame Stille, als wir ausstiegen; selbst die Kinder verstummten für einen Moment. Die Brise dort oben war kühl und salzig, und sie erzählte uns von dem Tijuca-Wald, der die Stadt umgibt – ich hatte keine Ahnung, wie viel Wildnis sich durch Rio zieht. Auf der Rückfahrt brachte sie mir bei, „obrigado“ richtig auszusprechen – bei mir klang es noch holprig, aber sie lächelte trotzdem.
Immer wieder dachte ich an die Selarón-Treppen in Lapa, die mit Fliesen aus aller Welt gepflastert sind. Einige waren abgeblättert, andere strahlten wie frisch gestrichen. Unten spielte ein Gitarrist, und auf halber Treppe machte ein Paar Hochzeitsfotos – es fühlte sich an, als gehörte hier jeder irgendwie dazu. Das Mittagessen verzögerte sich etwas (wir verloren uns in den kleinen Galerien von Santa Teresa), aber schließlich landeten wir in einem Steakhaus mit All-you-can-eat, wo ich viel zu viel Picanha aß. Keine Reue.
Als letztes stand der Zuckerhut auf dem Programm – zwei Seilbahnen ratterten nach oben, während Fernanda Geschichten über alte Filme erzählte, die hier gedreht wurden (sie ist großer 007-Fan). Von dort oben wirkte die Stadt weicher, fast unwirklich im späten Nachmittagslicht. Auf der Rückfahrt entlang des Ipanema-Strands drehte sie das Fenster wieder runter, damit wir das Lachen der Menschen hinter uns hören konnten – vielleicht ist das das, was mir am meisten im Gedächtnis bleibt: diese Mischung aus Geräuschen und Ruhe, die man in Rio nur auf so einer privaten Tour erlebt.
Die Tour dauert etwa 8 Stunden von Abholung bis Rückfahrt.
Ja, Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Rio de Janeiro sind inklusive.
Transport und Guide sind inklusive; für Eintrittsgelder bitte direkt bei der Buchung nachfragen.
Nein, Mittagessen ist nicht inbegriffen, aber es gibt Zeit für eine Pause in einem lokalen Restaurant.
Ja, die Route kann mit deinem Guide nach deinen Wünschen angepasst werden.
Du erkundest Copacabana, Ipanema, Santa Teresa, Lapa, die Innenstadt von Rio und mehr.
Ja, die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet und es sind Kindersitze verfügbar.
Die Guides sind professionell und mehrsprachig; Verfügbarkeit der Sprache bitte bei Buchung prüfen.
Dein Tag beginnt mit flexibler Hotelabholung oder auf Wunsch mit Abholung am Flughafen oder Hafen, bequemer Transport im Fahrzeug (bei größeren Gruppen mit privatem Fahrer), alle Steuern und Parkgebühren an den Stopps – vom Christo Redentor über den Zuckerhut bis zu den Innenstadtvierteln – sowie ein erfahrener, lizenzierter Guide, der dich mit spannenden Geschichten begleitet, bevor du zurück zu deiner Unterkunft in Rio gebracht wirst.
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