Erkunde Campos do Jordão mit einem lokalen Guide, besteige den Pico Itapeva mit seinen Lavendelfeldern, genieße Craft-Bier zum Mittag, schlendere durch die vielfältigen Gärten des Amantikir Parks und probiere Schokolade und Liköre – ein Tag voller Farben, Aromen und kleiner Überraschungen, die lange im Gedächtnis bleiben.
Dein Tag startet mit Abholung in einem klimatisierten Fahrzeug in Campos do Jordão – Regenschirme gibt’s bei Regen dazu – geführter Spaziergang zu den Ducha de Prata Wasserfällen und Läden, Eintritt zum Pico Itapeva Park mit Zeit auf der Aussichtsplattform und im Schlosscafé, Panoramafahrt an den Villen von Alto do Capivari vorbei, Mittagessen in der Brauerei Vemaguet 67 mit Bierverkostung oder Rabatt, Eintritt in die Themen-Gärten des Amantikir Parks aus 14 Ländern und zum Abschluss Schokoladenverkostungen in der Fabrik – entspannt und wahrscheinlich satt geht’s zurück.
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Alle Bewertungen lesen ›Hast du dich schon mal gefragt, ob Campos do Jordão wirklich wie Europa wirkt oder ob das nur ein Gerücht ist? Ich auch. Das Erste, was mir auffiel, war der Duft – Kiefern gemischt mit dem Geruch von Regen auf Stein, direkt vor unserem Van. Unsere Reiseleiterin Ana hatte dieses Talent, auf Details hinzuweisen, die man allein nie bemerken würde. Bei der Ducha de Prata rauschte das Wasser über Metallrohre, Kinder kreischten vor Freude, während ihre Eltern Fotos machten. Ich kaufte mir eine kleine Tüte kandierter Nüsse – noch warm irgendwie – und schlenderte ohne Eile an den Läden vorbei.
Als Nächstes ging es zum Pico Itapeva. Die Fahrt schlängelte sich durch neblige Hügel, bis wir plötzlich über allem standen – mehr als 2.000 Meter hoch. Dort gibt es ein Lavendelfeld (französischer Lavendel, sagte Ana), das so frisch duftete, dass ich fast vergaß, wie kalt meine Hände waren. Auf der Aussichtsplattform versuchten wir, die Städte unten zu zählen – fünfzehn? Vielleicht mehr, wenn man genau hinschaut. Das Café im Schloss sah aus wie aus einem Märchen; ich bestellte heiße Schokolade und beobachtete, wie die Wolken vorbeizogen. So entspannt hatte ich mich nicht erwartet zu fühlen.
Die Stadtrundfahrt führte uns an riesigen Villen im Viertel Alto do Capivari vorbei – manche wirkten verlassen, aber auf eine schöne, leicht verwitterte Art. Zum Mittagessen hielten wir in der Brauerei Vemaguet 67; zur Bierverkostung gab es vier Sorten (am besten schmeckte mir das dunkle, aber den Namen hab ich vergessen). Es gab Gelächter, als jemand ein bisschen verschüttete – das störte niemanden. Danach war der Amantikir Park ruhig, nur Vogelgezwitscher und das Knirschen von Kies unter den Füßen. Die Gärten sind wild und gepflegt zugleich – japanische Ahornbäume neben brasilianischen Orchideen – und ich blieb immer wieder stehen, um einfach tief durchzuatmen.
Zum Abschluss besuchten wir eine Schokoladenfabrik, wo wir alles probieren durften: Käsewürfel in Cachaça getaucht (kräftig!), süße Liköre und eine Pfeffergelee, die mich mit ihrer Schärfe überraschte. Wenn ich heute im Stau stehe, denke ich oft an den Ausblick vom Itapeva zurück – kennst du das Gefühl?
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