Du gleitest im Mokoro-Kanu durch die verschlungenen Wasserwege des Okavango Deltas mit einem einheimischen Guide aus Maun, machst Picknick auf einer Insel und erkundest die Natur zu Fuß. Vogelrufe, Schilfduft und echte Geschichten von Menschen, die hier zuhause sind – kein reines Tierbeobachten, sondern ein langsames Abenteuer, das lange nachwirkt.
Kaum hatten wir die Fahrt von Maun hinter uns, glitten wir schon ins Wasser – ehrlich gesagt war ich noch etwas müde vom frühen Start, als unser Poler Teko mich ins Mokoro hob. Er grinste und sagte etwas auf Setswana zu seinem Freund am Ufer (ich hab „lekgoa“ aufgeschnappt – das heißt wohl Fremder). Das Kanu wackelte anfangs, aber man gewöhnt sich schnell. Es herrschte eine Ruhe, die nur von Vogelrufen und ab und zu dem Klatschen von Tekos Stange auf dem Flussboden durchbrochen wurde. Überall Wasserlilien. Ich wartete ständig darauf, dass ein Nilpferd auftaucht, aber nein – nur Libellen und dieser typische, dichte Geruch von Schilf.
Teko zeigte uns Spuren im Schlamm am Ufer – vielleicht Antilopen? – und erzählte Geschichten aus seiner Kindheit im Delta. An einer Stelle hörte er auf zu paddeln, damit wir lauschen konnten: fernes Rufen (ein Fischadler?) und das Rascheln des Papyrus im Wind. Zum Mittag legten wir an einer Sandinsel an; Sandwiches und Limo, nichts Besonderes, aber irgendwie schmeckte es im Schatten, im Schneidersitz, viel besser. Danach gab’s einen kurzen Spaziergang über trockenes Gras, während Teko erklärte, wie die Menschen hier Tierzeichen wie Landkarten lesen. Ich versuchte, alles zu entdecken, was er erwähnte, wurde aber immer wieder von den seltsam schönen Termitenhügeln abgelenkt.
Bei diesem Tag ging es nicht darum, möglichst viele Tiere zu sehen – obwohl wir in der Ferne ein paar Impalas flitzen sahen. Vielmehr spürt man, wie langsam die Zeit hier vergeht. Auf dem Rückweg, die Sonne schon höher, ließ ich die Finger durchs Wasser gleiten und versuchte, mir jeden Klang einzuprägen (die meisten hab ich schon wieder vergessen). Wer Action-Safaris sucht, ist hier falsch – aber wer wissen will, wie das Leben hier leise zusammenpasst, den lässt diese Erfahrung nicht mehr los.
Die Tour dauert etwa einen ganzen Tag inklusive Transfers ab Maun.
Ja, Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Maun sind im Preis enthalten.
Wettergerechte Kleidung, Sonnenschutz und persönliche Snacks oder Ausrüstung für deinen Komfort.
Ein einfaches Picknick ist inklusive; bitte spezielle Ernährungswünsche 24 Stunden vorher mitteilen.
Diese Tour legt den Fokus auf Natur und Ruhe, nicht auf möglichst viele Tierbeobachtungen; einige Tiere können vorkommen, sind aber nicht garantiert.
Nein, die Tour ist nicht für Kinder unter 7 Jahren geeignet.
Einheimische Guides („Polers“) aus der Community Trust begleiten jede Tour und teilen ihr Wissen über das Delta.
Bei starkem Regen kann die Abfahrt verschoben werden; die Regenzeit ist von November bis April, bitte entsprechend vorbereiten.
Dein Tag beinhaltet Hotelabholung und Rückfahrt in Maun, alle Eintrittsgebühren und Steuern, Wasser und Limo während der Tour sowie ein einfaches Picknick auf einer Insel. Dein einheimischer Poler führt dich sowohl beim Kanufahren als auch beim Spaziergang durch das Delta. Rückkehr am späten Nachmittag.


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