Mit einem lokalen Guide startest du in Uyuni zu einer Tour durch den geheimnisvollen Zugfriedhof, stöberst in handgemachten Souvenirs im Dorf Colchani, läufst über die blendend weiße Salzebene, machst lustige Fotos auf dem Salar de Uyuni und erlebst einen unvergesslichen Sonnenuntergang über flachen Salzbecken – inklusive Rückfahrt zum Hotel oder Flughafen.
Der Tag begann mit meinem Handy-Wecker, der nicht klingeln wollte (typisch), sodass ich fast die Abholung am Hotel in Uyuni verpasst hätte. Unser Guide Javier grinste nur und winkte, als ich atemlos herausstürmte – total entspannt. Wir quetschten uns in seinen alten, aber robusten 4x4 und fuhren direkt zum Zugfriedhof. Ein seltsamer Ort – rostige Lokomotiven liegen verstreut auf dem kalten Boden, das Eisen quietscht, wenn man für ein Foto draufklettert. Der Wind schmeckt hier nach Metall und Staub. Javier erzählte, wie diese Züge früher Silber und Zinn durch Bolivien transportierten. Er ließ mich „Huanchaca“ aussprechen – das klang bei mir eher lustig, er lachte und schüttelte den Kopf.
Danach machten wir Halt im Dorf Colchani. Die Luft roch nach einer Mischung aus Salz und Wolle – kleine Läden bieten Salzkunstwerke und Schals aus Lama- oder Alpakawolle an. Ich kaufte meiner Mutter einen winzigen Salzstreuer in Kaktusform (benutzen wird sie ihn wohl nie). Dann fuhren wir endlich auf den Salar de Uyuni hinaus. Schwer zu beschreiben, wie das wirkt – endloses Weiß in alle Richtungen, der Himmel so hell, dass die Augen weh tun, wenn man die Sonnenbrille vergisst (ich natürlich). Wir sahen Arbeiter, die Salz von Hand schaufelten, und bei Ojos del Salar sprudelte Wasser durch Löcher in der Salzkruste. Mittagessen gab’s in einem Hotel, das komplett aus Salz gebaut ist – Wände, Tische, sogar die Stühle fühlten sich körnig an, wenn man sie berührte.
Javier ließ uns die typischen Perspektivfotos machen, die hier jeder knipst – ich legte mich bäuchlings hin und tat so, als würde mich ein Spielzeugdinosaurier fressen, während er Anweisungen gab („Nein, mehr nach links! Flacher!“). Später wanderten wir auf der Isla Incahuasi, wo riesige Kakteen höher als Menschen wachsen. Von dort oben hat man einen tollen Blick über die Salzebene, wenn man vorsichtig klettert; ich rutschte einmal aus, fiel aber nicht. Das Licht änderte sich, als wir zurück zum Rand des Salars fuhren – ein sanftes Orange überall, nur das Knirschen unserer Reifen im Salz war zu hören. Wir warteten an einem flachen Becken auf den Sonnenuntergang; für ein paar Minuten färbte sich alles rosa und blau. Diese Stille vergesse ich nicht.
Die Tour dauert etwa einen ganzen Tag und endet gegen 20 Uhr in Uyuni.
Ja, die Abholung vom Hotel oder Flughafen in Uyuni ist am selben Tag inklusive.
Du besuchst den Zugfriedhof, das Dorf Colchani, verschiedene Stellen auf dem Salar de Uyuni wie Ojos del Salar und die Isla Incahuasi (je nach Saison) und schaust dir den Sonnenuntergang auf der Salzebene an.
Ja, Mittagessen und Getränke sind im Playa Blanca Salt Hotel oder Museum inbegriffen.
Die Tour wird Schwangeren sowie Personen mit Rücken- oder Herz-Kreislauf-Problemen nicht empfohlen.
Babys können mitkommen, müssen aber auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen; auf Wunsch sind spezielle Babysitze verfügbar.
Ja, die gesamte Fahrt erfolgt in einem Toyota oder Nissan 4x4 mit erfahrenem Fahrer-Guide.
Die Rückfahrt bringt dich zurück zu deinem Hotel in Uyuni, zur Bushaltestelle oder zum Flughafen nach dem Sonnenuntergang.
Dein Tag startet mit Abholung vom Hotel oder Flughafen in Uyuni, alle Fahrten erfolgen im 4x4 mit erfahrenem Guide, der alle Abkürzungen kennt. Der Eintritt zu wichtigen Orten wie der Isla Incahuasi (je nach Saison) ist inklusive, ebenso ein einfaches Mittagessen (meist im Playa Blanca Salt Hotel) und Getränke. Nach dem Sonnenuntergang über dem Salar wirst du sicher zurückgebracht, wohin du möchtest.


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