Du radelst durch den prächtigen Hauptbahnhof, gleitest durch die Belle-Époque-Gassen von Het Zuid, machst Halt am lebendigen Großen Markt und umrundest das MAS am Fluss – begleitet von einem lokalen Guide, der dir Geschichten erzählt, die du in keinem Reiseführer findest. Lachen, kleine Überraschungen und dieses besondere Gefühl, wenn eine Stadt sich nur für dich öffnet, inklusive.
Als Erstes fiel mir das Echo meines eigenen Lachens auf, das von der Glasdecke im Antwerpener Hauptbahnhof zurückprallte – hier fühlt man sich wirklich wie in einer Kathedrale für Züge. Unser Guide Pieter winkte uns zu einer Reihe robuster Citybikes direkt vor dem Gebäude. Er überprüfte jeden Sattel zweimal, als hätte er schon zu viele wackelige Touristen erlebt. Der Morgen war frisch, aber nicht kalt, und irgendwo roch es verlockend nach Kaffee. Ich kämpfte mit meinem Helmriemen (sieht nie besonders lässig aus) und dann ging’s los ins Gewirr der Stadt.
Wir sausten an alten Backsteinhäusern vorbei, bis wir plötzlich Het Zuid erreichten – ein Viertel voller Belle-Époque-Fassaden und grüner Ecken. Pieter zeigte uns eine Statue, die ich sonst glatt übersehen hätte; Einheimische treffen sich dort, bevor sie ins Museum der Schönen Künste gehen. Im Park spielten Kinder Fußball und riefen auf Niederländisch mit diesem typischen Antwerpener Sing-Sang. Ein Hund bellte unserem kleinen Fahrradtrupp hinterher, und für einen Moment fühlte es sich an, als wären wir Teil eines lokalen Samstagrituals.
Das Stichwort hier lautet „Tagesausflug Antwerpen Radtour“ – denn ehrlich, in drei Stunden so viel zu sehen, geht nur auf zwei Rädern. Wir rollten auf den Großen Markt, wo das Rathaus mit goldenen Verzierungen prunkt. Glocken läuteten irgendwo über uns (ob es schon Mittag war, wusste keiner), und Pieter erzählte, dass der Bau der Kathedrale Jahrhunderte dauerte – „Belgier sind geduldig“, scherzte er. Ich versuchte mir vorzustellen, wie es gewesen sein muss, damals hier zu leben, während die Bauarbeiten nie endeten.
Am Ende erreichten wir das Museum aan de Stroom am alten Hafen – roter Stein vor blauem Himmel, im Hintergrund Kräne. Der Fluss roch leicht metallisch, doch vom Bäckerwagen nebenan duftete es nach frischem Brot. Zur Organisation: Die Räder sind bequem, Helme optional (aber verfügbar), und Kindersitze gibt’s auch, falls nötig. Drei Stunden vergingen schneller als gedacht; ich denke noch oft an den Moment, als wir am Wasser anhielten und einfach nur zuhörten – das Knarren der Schiffe, Möwen über uns, und jemand sang leise hinter uns auf Flämisch.
Die Tour dauert etwa drei Stunden.
Der Startpunkt ist der Antwerpener Hauptbahnhof.
Ja, Helme sind auf Wunsch erhältlich.
E-Bike-Upgrades sind möglich, bitte direkt anfragen und reservieren.
Ja, Kindersitze sind auf Anfrage verfügbar.
Du siehst den Hauptbahnhof, Het Zuid, den Großen Markt und das Museum aan de Stroom (MAS).
Ja, die Tour ist für alle Fitnesslevels machbar.
Ja, jede Gruppe wird von einem professionellen lokalen Guide begleitet.
Dein Tag beinhaltet die Nutzung eines klassischen Citybikes (mit Möglichkeit zum E-Bike-Upgrade bei Voranmeldung), Helm bei Bedarf, Kindersitz falls gewünscht sowie die Begleitung eines erfahrenen Einheimischen – so kannst du dich ganz auf die Sehenswürdigkeiten Antwerpens konzentrieren, ohne dich um Ausrüstung oder Organisation zu kümmern.


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