Mit einem lokalen Surflehrer paddelst du in die sanften Wellen von Torquay, der dich von Anfang bis Ende begleitet – vom mühsamen Reinzwängen in den Neopren bis zum ersten erfolgreichen Aufstehen. Freu dich auf viel Spaß, Spritzwasser und echte Tipps, die du lange mitnimmst, auch wenn du später das Salzwasser im Laden abspülst.
Das Erste, was mir auffiel, war die salzige Luft – fast scharf, gemischt mit Sonnencreme und dem typischen Kunststoffgeruch meines Neoprenanzugs. Treffpunkt war direkt in der Bell Street in Torquay, wo unser Lehrer Ben die Boards verteilte und scherzte, dass wir alle wie Pinguine zum Strand watscheln würden. Er hatte nicht ganz unrecht. Der Laden war voll, aber gemütlich, alle etwas nervös und mit ihren Boards hin und her rutschend.
Wir starteten im Sand und übten das Aufstehen – ich bin dabei eher geplumpst als aufgesprungen –, während Ben erklärte, wie man die Wellen richtig liest. In der Nähe lachte eine Gruppe Kinder jedes Mal, wenn jemand ins Wasser fiel – ehrlich gesagt hat das den Druck rausgenommen. Die Sonne versteckte sich immer wieder hinter Wolken, aber es war nicht kalt, nur die typische Brise der Great Ocean Road. Als wir schließlich bis zur Taille ins Wasser gingen, spürte ich mein Herz hämmern. Es ist verrückt, wie schwer so ein weiches Anfänger-Board sich anfühlt, wenn man es zum ersten Mal hält.
Ich schaffte es, für etwa zwei Sekunden aufzustehen – drei, wenn ich ehrlich bin, weniger, wenn man Ben fragt – und er jubelte trotzdem. Er rief ständig ermutigende Worte über das Rauschen der Wellen, selbst als ich nach einem Sturz die halbe See verschluckte. Es hat etwas Besonderes, „Du schaffst das!“ von jemandem zu hören, der hier aufgewachsen ist und diese Wellen kennt. Später, als ich im Laden meinen Neopren auszog, fühlte sich das schon wie ein kleiner Sieg an. Meine Arme waren wackelig, meine Haare voller Sand, aber ich denke immer noch an diesen kurzen Moment des Gleichgewichts – auch wenn er nur einen Herzschlag dauerte.
Der Kurs beginnt in der Bell Street 1/15 in Torquay, wo du deinen Surflehrer triffst und die Ausrüstung bekommst.
Ja, alle Teilnehmer erhalten einen Neoprenanzug in voller Länge und ein weiches Anfänger-Surfboard.
Der Surfkurs findet in etwa hüfttiefem Wasser statt, ideal für Anfänger.
Alle Surflehrer sind qualifiziert und zusätzlich als Rettungsschwimmer ausgebildet.
Ja, der Kurs ist speziell für Anfänger ohne Vorkenntnisse konzipiert.
Ja, es gibt öffentliche Verkehrsmittel in der Nähe.
Die Aktivität ist nicht geeignet für Schwangere oder Personen mit Rücken- oder Herz-Kreislauf-Problemen.
Deine Session beinhaltet ein weiches Anfänger-Surfboard, einen Neoprenanzug in voller Länge und persönliche Anleitung von Profis, die die Wellen hier bestens kennen; nach dem Kurs kannst du dich im Laden duschen und umziehen, bevor dein nächstes Abenteuer startet.


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