Du schnallst dich über dem Regenwald der Gold Coast an und fliegst auf sieben Ziplines mit erfahrenen Guides, die dich sicher begleiten. Spüre dein Herz rasen, wenn du 70 Meter hoch über die Cedar Creek Schlucht saust, und tausche nervöses Lachen mit anderen Abenteurern aus. Erwarte pure Action, stille Momente voller Staunen – inklusive kompletter Sicherheitsausrüstung und Wasser für deine Sicherheit.
Ich geb’s zu – meine Hände waren schon nassgeschwitzt, bevor wir überhaupt am Tamborine Mountain aus dem Van stiegen. Das mit der „schnellsten Zipline Australiens“ klang beim Buchen mega, aber wenn du dann vor den Kabeln stehst, die sich über die Cedar Creek Schlucht spannen, wird’s plötzlich ganz anders. Unsere Guide Mel grinste nur und sagte: „Keine Sorge, du fliegst, bevor du’s merkst.“ Sie hatte Recht. Der Gurt saß eng (vielleicht zu eng), der Helm ließ mich wie einen verlorenen Astronauten aussehen, aber ehrlich? Irgendwie fand ich’s cool.
Die erste Zipline ist nur ein Vorgeschmack – lang genug, damit dir kurz der Magen in die Hose rutscht, aber nicht so heftig, dass du dich fragst, warum du dich angemeldet hast. Danach verändert sich was. Du hörst nicht mehr auf dein Herzrasen, sondern auf das Klickgeräusch der Umlenkrolle. Bei der dritten Line rief ich schon in den Wind, die Bäume verschwammen unter mir, und überall lag dieser dichte Regenwaldduft – nasse Blätter, Eukalyptus, etwas Süßes, das ich nicht benennen konnte. Da gibt’s diesen Moment, wenn du auf einer winzigen Plattform mit sieben Fremden hängst und jemand einen Witz über Koalas mit Sicherheitsgurten macht (frag nicht). Plötzlich fühlte es sich an, als würden wir uns schon ewig kennen.
Unsere Guides sorgten dafür, dass alles reibungslos lief – überprüften nochmal die Gurte und warfen nebenbei spannende Fakten über die Great Dividing Range ein („Diese Bergkette da drüben? Älter als die Dinosaurier“, meinte einer). Einmal wollte ich mich während des Flugs filmen, hab fast mein Handy fallen lassen, aber Mel schickte mir einen Blick, der sagte: „Denk gar nicht erst dran.“ Die letzten zwei Ziplines sind richtig wild – 70 Meter hoch, der Wind pfeift dir um die Ohren, die Beine treten ins Leere. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so viel lachen würde oder dieses verrückte Gefühl von Angst und Freiheit kurz vor dem Absprung spüre.
Ich denke immer noch an den Blick in die Schlucht – das grüne Dickicht, durch das die Sonne den Nebel schneidet. Selbst als wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten (mit wackeligen Beinen), wollte niemand gleich weg. Wir standen einfach eine Minute da und holten gemeinsam Luft. Ob’s Adrenalin war oder Erleichterung? Keine Ahnung. Aber eins weiß ich: Ich würde sofort wieder mitmachen.
Die Tour dauert insgesamt etwa drei Stunden.
Es gibt sieben große Ziplines, die sich über 1,5 km durch die Cedar Creek Schlucht ziehen.
Auf einigen Abschnitten kannst du bis zu 70 km/h schnell werden.
Teilnehmer müssen mindestens 10 Jahre alt sein und zwischen 40 kg und 120 kg wiegen.
Ja, zwei erfahrene Guides kümmern sich während der gesamten Tour um deine Sicherheit.
Bequeme Shorts oder Leggings für den Gurt und geschlossene Schuhe zum Schutz der Füße sind ideal.
Ja, Wasser ist im Preis enthalten und wird dir während der Tour gereicht.
Du kannst dein Handy oder eine Actioncam mitnehmen, solange sie sicher in der am Gurt befestigten Tasche verstaut sind.
Dein Tag beinhaltet die komplette Sicherheitsausrüstung, die von professionellen Guides angepasst wird, die dich bei jedem Schritt begleiten. Außerdem gibt’s Wasser, damit du dich ganz auf das Fliegen über die sieben Ziplines der Cedar Creek Schlucht konzentrieren kannst – ohne Sorgen.


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