Schwimme neben sanften Walhaien bei Coral Bay, geführt von Einheimischen, die diese Gewässer bestens kennen. Schnorchel durch bunte Korallengärten, genieße das Mittagessen an Bord und nimm ein komplettes Fotopaket mit – plus diese Momente, in denen unter Wasser die Zeit stillsteht.
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Alle Bewertungen lesen ›Barfuß stand ich schon auf dem Steg, bevor mir auffiel, wie salzig die Luft war – diese trockene, sonnenverbrannte Morgenluft, die man nur in Westaustralien kennt. Wir hatten die Crew gerade nach Sonnenaufgang im Büro von Coral Bay Ecotours getroffen, alle waren eher still, nur unsere Guide Sarah quasselte munter drauflos und kannte jeden Fisch beim Namen. Die kurze Busfahrt zum Boot war voll von nervösem Geflüster über Walhaie („Das sind ja gar keine Wale“, meinte jemand – ich tat so, als wüsste ich das schon). Plötzlich waren wir auf dem Wasser, halb im Neoprenanzug, und versuchten uns daran zu erinnern, wie man durch einen Schnorchel atmet.
Das erste Schnorcheln am Riff war viel bunter als erwartet – Papageienfische flitzten herum, als gehörte ihnen der ganze Platz, und winzige blaue Fische schimmerten fast elektrisch in der Sonne. Jemand entdeckte einen Riffhai, aber ehrlich gesagt war ich zu sehr damit beschäftigt, nicht das halbe Meer zu schlucken. Der Vormittagstee schmeckte besser als gedacht (vielleicht macht Salzwasser alles süßer?) und dann kam die Durchsage, dass unser Spotter-Flugzeug etwas Großes gefunden hatte. Ein merkwürdiges Schweigen legte sich über uns, als wir weiter hinausfuhren – selbst Sarah wurde für einen Moment still. Als wir endlich dran waren, neben einem Walhai ins Wasser zu gleiten… das lässt sich schwer beschreiben. Man sieht zuerst die Punkte, dann merkt man, wie langsam und sanft das Tier ist. Gar nicht gruselig – eher riesig und irgendwie friedlich.
Ich versuchte „Walhai“ auf Mandarin zu sagen, weil Li aus unserer Gruppe das vorgeschlagen hatte (sie lachte so sehr über meine Aussprache, dass ich fast im Schnorchel erstickt wäre). Wir hatten nur eine Stunde mit dem Walhai, aber die Zeit schien sich zu dehnen; manchmal vergisst man sogar, dass man schwimmt. Auf dem Rückweg gab es Champagner und Mittagessen – Hühnchen-Wraps, falls es genau sein soll – und alle tauschten Fotos wie Kinder ihre Sammelkarten. Der letzte Halt war ein weiteres Riff, an dem ich so lange trieb, bis meine Finger ganz schrumpelig waren. Dieses Bild sehe ich nachts noch vor meinem inneren Auge.
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