Du wanderst durch uralte Regenwälder der Blue Mountains, beobachtest wilde Kängurus unter Sandsteinfelsen, genießt frische Leckereien aus Leura und erlebst den Sonnenuntergang mit kreisenden Kakadus über Echo Point. In einer kleinen Gruppe mit einem Guide, der jede Geschichte kennt, fühlst du dich ein bisschen wie Entdecker und Gast zugleich – und wünschst dir vielleicht, nie wieder wegzugehen.
Wir sind später als gedacht aus Sydney losgefahren – ganz entspannt, nur ein paar von uns in einem Van, die Fenster runter, damit man die trockene Buschluft richtig riechen konnte. Unser Guide Steve, der hier scheinbar schon unterwegs war, bevor ich geboren wurde, hat sofort angefangen, uns auf allerlei Kleinigkeiten aufmerksam zu machen – ein roter Fleck im Geäst, ein Vogel, dessen Namen ich sofort wieder vergessen habe. Die Fahrt in die Blue Mountains fühlte sich an wie eine Reise in eine andere Welt. Als wir bei Leura für Gebäck anhielten (ich hab mich für eine herzhafte Pastete entschieden – knusprig, würzig und noch warm), hatte ich mein Handy schon komplett vergessen.
Der erste Spaziergang führte uns durch einen Regenwald, der direkt aus Jurassic Park hätte stammen können – Farne, die größer als ich waren, alles noch nass vom Regen der Nacht. Steve blieb alle paar Minuten stehen, um uns etwas zu zeigen: einen moosbedeckten Stein, der vielleicht wie ein Wombat aussah, oder wie man die Kratzspuren von Lyrebirds im Boden erkennt. Wir sprachen kaum, es fühlte sich einfach richtig an. Und dann plötzlich: Kängurus – nicht nur eins oder zwei, sondern eine ganze Herde, die unter schiefen Eukalyptusbäumen graste, mit Sandsteinfelsen im Hintergrund. Die Tiere interessierten sich überhaupt nicht für uns. Jemand fragte, ob sie sich an Menschen gewöhnen, und Steve grinste nur: „Nicht wirklich – wir sind nur Gäste hier.“
Später fuhren wir die Cliff Drive entlang, vorbei an Gärten und alten Häusern in Leura, bis zu kahlen Felsvorsprüngen, wo der Wind die Wildblumen seitlich peitschte und man endlos ins Kedumba Valley blicken konnte. Die Three Sisters sahen aus jedem Blickwinkel anders aus – mal scharf und golden im späten Sonnenlicht, mal nur Schatten vor blauem Dunst. Am Echo Point, kurz vor Sonnenuntergang, stiegen Schwärme von Kakadus kreischend vom Felsabbruch auf – so laut, dass man lachen musste. Wir standen alle da, bis es kühl wurde, und auf dem Rückweg sagte kaum jemand ein Wort, nur jemand murmelte leise, dass er hier irgendwann mal wohnen möchte.
Das ist eine echte Kleingruppentour mit maximal 10 Teilnehmern.
Ja, du wirst Herden wilder Kängurus in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten.
Ja, ein australisches Picknick mit Snacks aus einer preisgekrönten Bäckerei der Blue Mountains ist dabei.
Ja, du besuchst den Echo Point mit Blick auf die Three Sisters Felsformation.
Die Tour beinhaltet kurze Wanderungen in der Natur, bei denen du bis zu 75 Meter (250 Fuß) Treppen hoch- oder runtersteigen musst.
Eine Hotelabholung ist nicht vorgesehen; öffentliche Verkehrsmittel sind aber in der Nähe verfügbar.
Die Tour ist nicht geeignet für Reisende, die Schwierigkeiten mit Treppen haben oder ernsthafte gesundheitliche Einschränkungen.
Du kannst einheimische Vögel wie Kakadus und vielleicht auch Lyrebirds während der Wanderungen entdecken.
Dein Tag beinhaltet Snacks und eine ikonische australische Pastete oder Gebäck aus einer preisgekrönten Bäckerei der Blue Mountains zum Mittagessen. Du reist in einer kleinen Gruppe mit einem lokalen Guide, der auf kurzen Wanderungen und an Aussichtspunkten spannende Geschichten erzählt, bevor ihr nach Sonnenuntergang zurückkehrt.
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