Du fährst von Baku in die grünen Hügel von Gabala & Shamakhi mit einem lokalen Guide – entdeckst alte Moscheen, genießt ein Mittagessen am Nohur-See, schwebst mit der Seilbahn über Wälder im Tufandag Resort und rumpelst im klassischen Lada zu versteckten Wasserfällen. Freu dich auf Lachen, gutes Essen und stille Momente, die noch lange nachwirken.
Die Fahrt von Baku startete früh – unser Guide Rashad schrieb am Abend vorher, um die Abholung zu bestätigen (er fragte sogar noch mal, ob ich vorher einen Kaffee möchte). Je weiter wir nach Norden fuhren, desto schneller verschwand die Stadt hinter uns und die Landschaft wurde grüner, als ich erwartet hatte. Unser erster Halt war Shamakhi. Von der Juma-Moschee hatte ich schon gelesen, aber sie live zu sehen – diese alten Steine und wie das Licht durch die Bögen fällt – wirkt viel intensiver als auf Fotos. Rashad erzählte ein bisschen Geschichte (ich hab vielleicht die Hälfte mitbekommen, mein Kopf war noch halb wach), aber einfach dort zu stehen, während Einheimische rein und raus gingen, machte den Ort lebendig, nicht nur alt.
Das Mittagessen in Gabala gab’s in einem Restaurant, wo man das gegrillte Lamm schon riechen konnte, bevor man sich setzte. Das Brot kam so heiß, dass man sich fast die Finger verbrannte – ich denke noch immer daran. Danach liefen wir am Nohur-See entlang. Das Wasser spiegelte die blau-grünen Berge so perfekt, dass es fast unecht aussah (bis eine Ente die Ruhe störte – was mich zum Lachen brachte). Einige mieteten Boote oder Katamarane, ich genoss es einfach, mit meinem Tee dazusitzen und den Kindern beim Steineüberspringen zuzusehen.
Als Nächstes ging’s zum Tufandag Mountain Resort – mit der Seilbahn hoch in die kühle Luft, wo alles klarer und ruhiger wirkte. Von oben sah man ganz Gabala vor sich ausgebreitet. Im Winter ist hier Skisaison, heute aber nur Wind und Sonne auf Felsen. Der letzte Teil war für mich das Highlight: Wir tauschten unseren bequemen Minivan gegen einen klapprigen sowjetischen Lada für die holprige Fahrt zu den 7-Schönheiten-Wasserfällen. Drinnen roch es nach Kiefernnadeln und Motoröl, und unser Fahrer spielte aserbaidschanische Popmusik, die mir noch tagelang im Ohr blieb. Die Wasserfälle sind versteckt – viele Treppen, rutschige Steine und kalter Sprühnebel im Gesicht. Trotzdem lohnt sich der Weg total.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich den Tag so müde, aber gleichzeitig irgendwie ganz ruhig beenden würde. Dieses Gefühl, wie die Dämmerung über den Bergen liegt, bleibt länger im Kopf, als man denkt.
Gabala liegt etwa 216 km von Baku entfernt.
Ja, die Abholung vom Hotel oder der Unterkunft in Baku ist inklusive.
Man macht einen Stopp in Shamakhi, um die Juma-Moschee zu besichtigen, bevor es weiter nach Gabala geht.
Ja, ein Mittagessen in einem traditionellen Restaurant in Gabala ist inklusive.
Ja, eine optionale Seilbahnfahrt gibt es im Tufandag Mountain Resort bei Gabala.
Ja, für den Abschnitt zu den 7-Schönheiten-Wasserfällen wechselt man in einen sowjetischen Lada für eine Offroad-Fahrt.
Die Tour ist rollstuhlgerecht und für die meisten Fitnesslevel geeignet; Babysitze sind verfügbar.
Man kann um den See spazieren oder Boote und Katamarane mieten; Schwimmen ist nicht erlaubt.
Dein Tag umfasst die Abholung vom Hotel in Baku, alle Eintrittsgelder (inklusive Juma-Moschee), den Transport im klimatisierten Minivan plus eine Offroad-Fahrt im sowjetischen Lada bei Gabala, eine erfahrene lokale Führung, Nationalparkgebühren und ein traditionelles aserbaidschanisches Mittagessen, bevor es abends zurückgeht.
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