In einer Küche in Buenos Aires lernst du, klassische Empanadas und Alfajores mit dulce de leche zuzubereiten – zusammen mit einer freundlichen lokalen Gastgeberin. Teile Mate-Geschichten im echten Porteño-Stil, lerne traditionelle Falttechniken („repulgue“) und genieße alles, was du selbst gemacht hast. Freu dich auf viel Spaß, praktische Tipps und echte Gespräche, die dir lange im Gedächtnis bleiben.
Das Erste, was mir auffiel, war der Duft – Zwiebeln, die irgendwo hinter einer halb geöffneten Küchentür brutzelten, und dieser süß-milchige Geruch von dulce de leche. Unsere Gastgeberin Mariana – sie bat uns, sie Mari zu nennen – empfing uns herzlich, reichte Schürzen und plauderte sofort, als würden wir uns schon ewig kennen. Im Hintergrund lief leise Musik – natürlich Tango, aber nicht der dramatische Postkarten-Tango, sondern eher so, wie ihn der Onkel auf einer Familienfeier spielen würde.
Wir legten direkt los: Gemüse für die Empanada-Füllung schnippeln, während Mari erzählte, dass jede Familie in Buenos Aires ihre eigene Art hat, die Teigtaschen zu falten. Sie zeigte uns drei verschiedene „repulgue“-Techniken und lachte, als mein erster Versuch eher wie ein Knödel aussah. „Kein Problem“, meinte sie, „Hauptsache, du hast’s gemacht.“ Der Teig fühlte sich kühl und weich unter meinen Fingern an. Ich erinnere mich noch genau, wie es für einen Moment still wurde, als wir die Ränder zusammendrückten – alle konzentriert, bis plötzlich jemand einen Witz über seine schiefe Empanada machte und wir alle loslachten.
Nachdem wir die Empanadas in den Ofen geschoben hatten (ich hätte nicht gedacht, dass ich allein vom Duft so hungrig werde), ging es weiter mit den Alfajores de maicena. Kleine Teigkugeln zwischen den Handflächen rollen und versuchen, nicht zu viel dulce de leche direkt vom Löffel zu naschen – ehrlich gesagt unmöglich. Mari erzählte von dem Rezept ihrer Großmutter und wie jede Bäckerei in Argentinien behauptet, ihre Alfajores seien die besten. Ich versuchte, „alfajor“ richtig auszusprechen; sie grinste über meinen Akzent, freute sich aber sichtlich, dass ich es probierte.
Der Mate-Moment war fast meditativ. Mari setzte uns im Kreis zusammen und erklärte, warum Mate hier so viel mehr als nur ein Tee ist – es geht um Vertrauen und Verbindung (und es gibt wohl sogar Regeln, wer einschenkt). Der Geruch der Yerba erinnerte mich an Sommerwiesen zu Hause. Wir sprachen über das Leben in Buenos Aires – Politik, Fußballrivalitäten und was einen echten Porteño ausmacht. Als wir schließlich gemeinsam unser Essen genossen, fühlte es sich weniger wie ein Kurs an, sondern eher wie eine Einladung zum Mittagessen ins Wohnzimmer einer Freundin. Manchmal denke ich noch an diesen Nachmittag, wenn ich Empanadas auf der Speisekarte sehe.
Ja, vegetarische Optionen sind auf Anfrage möglich.
Du bereitest argentinische Empanadas und Alfajores de maicena mit dulce de leche zu.
Ja, alles, was du zubereitest, wird gemeinsam gegessen.
Ja, das Zubereiten und Teilen von Mate gehört zum Erlebnis – Tee und Kaffee sind ebenfalls verfügbar.
Die gesamte Erfahrung dauert etwa 3 Stunden.
Ja, sowohl der Transport als auch der Veranstaltungsort sind barrierefrei.
Bitte teile deine Wünsche im Voraus mit, damit das Menü angepasst werden kann.
Dein Nachmittag beinhaltet alle Zutaten für Empanadas und Alfajores (mit reichlich dulce de leche), praktische Anleitung von deiner lokalen Gastgeberin im Zentrum von Buenos Aires, dazu Yerba Mate zum Teilen – oder Tee und Kaffee, wenn du möchtest – und Zeit zum Entspannen und Genießen deiner selbstgemachten Leckereien, bevor es weitergeht.
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