Start in Tirana, dann nach Durres zu königlichen Ruinen, Turmblick und römischer Geschichte. Danach entspannen am Golem Strand oder Spaziergang an der Vollga Promenade mit Meeresfrüchten. Genieße salzige Luft, lokale Geschichten und ein Stück albanische Vergangenheit und Gegenwart – inklusive Hoteltransfer.
Als erstes fiel mir das Geräusch auf – Möwen, die sich über uns am Himmel stritten, während unser Bus von Tirana nach Durres fuhr. Nur etwa eine Stunde entfernt, spürt man sofort den Wechsel von Stadt zu Küste; die Luft wird salziger und die Stimmen scheinen irgendwie leichter. Unser Guide Erion startete die Tour an der alten Villa von König Zog, hoch über der Stadt. Das Haus steht leer – Fenster ohne Scheiben, überall Unkraut – doch der Blick aufs Adriatische Meer ist einfach überwältigend, weit und tiefblau. Während wir an einer bröckelnden Mauer lehnten, erzählte Erion von Albaniens königlicher Vergangenheit. Es war merkwürdig, an einem Ort zu stehen, der einst so prächtig war und jetzt still vor sich hin verblasst.
Danach schlenderten wir zu einem der alten Türme von Durres. Die Wendeltreppe knarrte bei jedem Schritt (ich zögerte kurz, Höhen sind nicht so mein Ding). Oben angekommen, bot sich ein atemberaubender 360°-Blick: rote Dächer, verwinkelte Gassen und das Meer, das sich endlos ausbreitet. Unten winkte uns eine Einheimische zu, die Feigen verkaufte – gekauft habe ich keine, aber ihr Lächeln blieb mir länger im Kopf als gedacht. Weiter ging es zum römischen Amphitheater. Noch nicht komplett freigelegt, aber man kann durch Teile laufen und mit der Hand über die Jahrhunderte alten Steine streichen, die so viel Stille und Lärm erlebt haben. Es roch leicht feucht dort unten, wie Erde nach Regen.
Wer im Sommer unterwegs ist (so wie wir), wird nach der Geschichte zum Golem Strand gebracht. Der Sand ist warm – fast heiß – und überall spielen Bars albanische Popsongs, vermischt mit dem Lachen von Familien unter Sonnenschirmen. Drei Stunden Zeit zum Schwimmen oder einfach zum Entspannen. Ich bestellte gegrillte Calamari in einer kleinen Strandbude, wo die Speisekarten halb handgeschrieben sind, und klebte mir die Finger vom Zitronensaft. Außerhalb der Saison geht’s stattdessen an die Vollga Promenade – Erion meinte, dann ist es ruhiger, mit alten Männern, die am Wasser Schach spielen, und weniger Trubel.
Ich denke noch oft an das Licht auf dem Wasser an diesem Nachmittag, als wir zurück nach Tirana fuhren – alle ein bisschen sonnenverbrannt und müde im Bus. Es hat etwas, beide Seiten von Durres zu sehen – den verblassten Glanz und das ganz normale Leben – das bleibt länger im Herzen, als man denkt.
Die Busfahrt von Tirana nach Durres dauert etwa eine Stunde.
Ja, die Abholung vom Hotel in Tirana ist inklusive, sofern der Bus dort hinkommt.
Besucht werden die königliche Villa von König Zog, ein alter Turm mit Panoramablick und das römische Amphitheater.
Nein, es gibt kein festes Mittagessen – du kannst frei wählen, wo du am Strand oder an der Promenade essen möchtest.
Ein grundlegendes Fitnesslevel ist nötig, da es einige Treppen und Gehwege gibt.
Dann musst du eventuell 1–5 Minuten zu einer Hauptstraße laufen, da der Bus nicht überall hinfahren kann.
Ja, von Juni bis September gibt es freie Zeit zum Schwimmen am Golem Strand.
Dann spazierst du statt zum Golem Strand entlang der Vollga Promenade.
Dein Tag beinhaltet Hotelabholung und Rückfahrt in Tirana oder Durres (manchmal mit kurzem Fußweg), einen englischsprachigen Guide, Eintritt zu Highlights wie König Zogs Villa und dem römischen Amphitheater sowie klimatisierten Transport zwischen den Stationen – Rückkehr am Abend inklusive.
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