Von Kairo aus geht’s mit einem lokalen Guide in die Fayoum Oase, durch die Töpfergassen von Tunis Dorf, zum Mittagessen am See nach dem Besuch der einzigen ägyptischen Wasserfälle und zum Sandboarding auf goldenen Dünen. Freu dich auf Lachen, Wüstenwind im Gesicht und Erinnerungen, die bleiben, auch wenn der letzte Sand abgeklopft ist.
Sie liegt etwa 95 km südwestlich von Kairo – je nach Verkehr dauert die Fahrt rund 1,5 Stunden.
Ja, das Mittagessen wird in einem Restaurant mit Seeblick serviert – lokale ägyptische Gerichte wie gegrilltes Hühnchen oder Fisch sind dabei.
Ja, Sandboarding auf den Dünen nahe Wadi El Rayan ist Teil der Tour.
Ja, die Abholung und Rückfahrt zu deinem Hotel in Kairo sind im Preis enthalten.
Der Fahrer spricht Englisch; andere Sprachen sind gegen Aufpreis möglich (Französisch nicht verfügbar).
Ja, du hast Zeit, das Tunis Dorf zu erkunden und lokale Töpferwerkstätten zu besuchen.
Nein, das ist optional und kann gegen Aufpreis hinzugebucht werden, wenn du die uralten Wal-Fossilien sehen möchtest.
Ja, es gibt Snacks sowie das Mittagessen während des Tagesausflugs.
Dein Tag umfasst die Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Kairo, alle Steuern und Eintrittsgelder für Orte wie die Wadi El Rayan Wasserfälle und den Qarun-See, geführte Spaziergänge durch das Tunis Dorf mit Besuch der Töpferwerkstätten, Sandboarding-Ausrüstung (und Motivation), Snacks den ganzen Tag über sowie ein traditionelles ägyptisches Mittagessen am See, bevor es am Abend zurückgeht.
„Keine Sorge, der Sand landet überall – das gehört einfach dazu“, grinste unser Fahrer Amr, als wir noch vor Sonnenaufgang aus Kairo rausfuhren. Anfangs dachte ich, er macht Witze, doch schon mittags knirschte der Fayoum-Sand in meinen Socken und steckte sogar in meinen Haaren. Die Fahrt dauert etwa 90 Minuten, meist über eine ruhige Autobahn, bis sich die Landschaft öffnet und etwas urzeitlich wirkt – alles in blassem Gold und plötzlich grün. Amr zeigte auf den schimmernden Qarun-See in der Ferne und erzählte, wie sein Großvater dort Bulti-Fische fing. Ich versuchte, den Namen auf Arabisch auszusprechen, woraufhin er nur lächelnd den Kopf schüttelte. Es war schon warm, aber noch nicht heiß – diese trockene, erwartungsvolle Luft, die man nur an einer echten Oase spürt.
Unser erster Halt war das kleine, lebendige Tunis Dorf. Kinder flitzen zwischen Töpferwerkstätten umher, Frauen sitzen bei Tee vor bunt bemalten Türen und plaudern. Unsere Führerin Leila führte uns durch eine schmale Gasse, wo ein Töpfer zeigte, wie er mit Händen, die stark genug schienen, um Stein zu brechen, den Ton sanft formte. Überall lag dieser feine Duft von feuchter Erde und Holzrauch in der Luft. Ich kaufte eine kleine Tasse (wahrscheinlich etwas zu teuer), aber es fühlte sich richtig an, etwas Selbstgemachtes mit nach Hause zu nehmen. Für mich war das wichtigste Gefühl, wie viel menschlicher und entspannter hier alles war im Vergleich zum hektischen Kairo.
Das Highlight? Die Wadi El Rayan Wasserfälle – angeblich die einzigen in Ägypten! Ihr Rauschen ist nicht laut oder tosend, eher wie ein ständiger Applaus hinter den Schilfhalmen. Am See aßen wir gegrilltes Hühnchen, während Libellen über unseren Tellern tanzten (wer da gewonnen hat, weiß ich nicht). Nach dem Mittagessen ging’s zum Sandboarding auf die Dünen – viel schwerer als es auf Instagram aussieht, ehrlich gesagt. Ich fiel zweimal, bevor ich richtig Geschwindigkeit bekam, aber mal ehrlich: Mit Sonne im Gesicht und dem Lachen der anderen im Ohr die Düne runterzugleiten… Dieses Bild von der Hälfte des Hangs geht mir nicht mehr aus dem Kopf.
Wadi Hitan haben wir diesmal ausgelassen (kommt beim nächsten Mal), aber Amr erzählte Geschichten von uralten Wal-Fossilien, die dort unter dem Sand schlummern – 40 Millionen Jahre alt. Auf der Rückfahrt nach Kairo wurde es still im Wagen, bis vorne jemand leise vor sich hin summte. Ob es die Müdigkeit war oder dieses besondere Gefühl, gemeinsam etwas Echtes erlebt zu haben – ich weiß es nicht.

Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?