Erkunde Varoshas verlassene Straßen mit einem lokalen Guide ab Ayia Napa oder Protaras, höre spannende Geschichten aus der glamourösen Vergangenheit und entdecke alles in deinem eigenen Tempo. Schwimme an ruhigen Stränden oder genieße Kaffee an Orten, wo heute nur noch Einheimische sind. Die Stille und der verblasste Charme hinterlassen einen bleibenden Eindruck.
Ja, du musst einen gültigen europäischen Pass oder einen Ausweis aus EU/UK/Norwegen/Island/Schweiz mitbringen.
Ja, an ausgewiesenen Stränden in Varosha kannst du während der freien Zeit schwimmen.
Du hast genügend Zeit, um auf eigene Faust zu erkunden, zu schwimmen oder eine Kleinigkeit zu essen.
Ja, Abholung und Rückfahrt sind von beiden Orten im Preis enthalten.
Ja, Kleinkinder müssen während der Fahrt auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Ein lizenzierter Guide ist dabei, gibt Karten und erzählt spannende Geschichten zu den wichtigsten Orten.
Ja, in der Nähe des Resorts findest du kleine Cafés und Snackbars.
Dein Tag umfasst die Abholung und Rückfahrt von Hotels in Ayia Napa oder Protaras, Führung durch einen lokalen Experten mit exklusiven Karten und spannenden Geschichten sowie ausreichend Zeit zum Schwimmen oder Entspannen an den ungewöhnlich stillen Stränden, bevor es zurückgeht.
Das Erste, was mir auffiel, war die Stille. Nicht die beruhigende Art – eher so, wie wenn einem nach einem lauten Clubbesuch die Ohren klingeln. Wir waren gerade von Ayia Napa herübergekommen, unsere kleine Gruppe folgte unserem Guide (ich glaube, er hieß Andreas?), der uns einfache Karten in die Hand drückte. Die Luft roch salzig, aber auch leicht staubig, fast wie alte Vorhänge, die zu lange in der Sonne hingen. Immer wieder blickte ich zu den Hotelbalkonen hoch – an manchen hingen noch verblasste Handtücher, als könnte jemand sie bald zurückholen.
Andreas ließ sich Zeit. Er erzählte von Brigitte Bardot, die in den 70ern hier war, und zeigte auf eine bröckelnde Fassade, wo früher ein Luxushotel stand. Ich versuchte, mir das alles vorzustellen – Musik, die über volle Strände schwebte, heute nur noch leere Sandflächen und zerbrochene Sonnenschirme. Vögel hatten sich in dem ehemaligen Souvenirladen ein Nest gebaut (ich verlor mich kurz in ihrem Beobachten). Im markierten Bereich darf man sich frei bewegen, also trennten wir uns für eine Weile. Ich stand schließlich vor einem alten Eisstand und erwartete fast, dass jemand herauskommt und mich nach meiner Lieblingssorte fragt.
Ich hatte meinen Badeanzug mitgebracht, weil man hier schwimmen darf – und ehrlich gesagt fühlte sich das Eintauchen ins Wasser seltsam, aber auch befreiend an. Das Wasser ist klar, blau und fast unheimlich still; man hört das eigene Plätschern, das zwischen den leeren Gebäuden widerhallt. Einige aus der Gruppe holten sich stattdessen Kaffee in einem kleinen Café nahe dem Kontrollpunkt (der Mann hinter der Theke war sehr gesprächig und fragte in drei Sprachen, wo wir herkamen). Wir hatten genug Zeit, um einfach am Strand zu sitzen oder durch verlassene Seitengassen zu schlendern, wo nur ab und zu ein anderer Reisender auftauchte.
Ich hätte nicht gedacht, dass Varosha sich so... zwischen den Welten anfühlt. Es hat etwas, durch einen Ort zu gehen, der wie eingefroren wirkt, das bleibt viel länger im Kopf als jedes Museum oder Postkartenmotiv. Selbst jetzt, wenn ich nachts die Augen schließe, sehe ich diese stillen Balkone vor mir.
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